Versuch eines Nachrufs auf eine großartige Frau

Geboren 1923 in Dresden als „Kind aus gutem Hause” hat der Krieg einschneidenden Einfluss auf ihren Lebensweg gehabt. Vor den Russen mit einem Fahrrad in den Westen geflüchtet, kam sie mit ihrem Mann zunächst bei Verwandten in Hannover unter; spätere Stationen waren Essen, Remscheid und Köln, bis sie 1966 den großen Sprung nach Teneriffa wagte. Sie hatte viele Talente, zu denen das Geldverdienen allerdings nicht gehörte, und so hat sie mit ihrer kleinen Schule wahrlich keine materiellen Reichtümer gescheffelt, wohl aber mit leichter Hand das geteilt, was sie in reichem Maße besaß: Bildung, Kultur und gesunden Menschenverstand. Deshalb war sie allseits geachtet und wurde von vielen geliebt.

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Vulkanausbruch und Luftangriff befürchtet

Helle Aufregung herrsche Ende April in Playa San Juan. Die Einwohner des kleinen Küstenortes im Südwesten Teneriffas hatten leichte Erschütterungen bemerkt, die von merkwürdigen Geräuschen aus dem Untergrund begleitet wurden. Sofort war die Erinnerung an 1971 wieder wach, als man im Norden der Insel ähnliche Geräusche festgestellt hatte. Damals wurden die Geräusche tagelang einem Urviech zugeordnet, das laut angeblichen Augenzeugen drei Köpfe besaß und töllwütig mit Feuer um sich spuckte.

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