Die „digitale Kluft” in Spanien ist je nach Wohnort immer noch sehr breit.
Spanien
Mehr ausländische Sozialversicherte
Die Sozialversicherung hat im April 44.540 ausländische Mitglieder hinzugewonnen. Im Vergleich zu März stieg die Zahl um 2,8% an – so viel wie in den letzten zehn April-Monaten nicht mehr, wie die Seguridad Social Ende Mai bekannt gab. Demnach hält der positive Trend bereits seit Februar an.
Amazon will jetzt Steuern zahlen
Was für die meisten Firmen im Lande eine Selbstverständlichkeit ist, ist im Fall Amazon eine Nachricht wert: Der Online-Versandhändler versteuert die Gewinne aus den über seine spanische Website getätigten Verkäufen jetzt auch über eine Tochterfirma in Spanien.
Immigrant sollte seine Niere verkaufen
Durch eine Polizeioperation gegen eine kriminelle Organisation, welche sich auf Einbrüche in Luxusvillen spezialisiert hatte, ist auch ein Versuch aufgeflogen, von einem mittellosen Immigranten für 6.000 Euro eine Niere abzupressen.
Es gibt wieder Hoffnung
Wer die Politik der letzten 4 Jahre in Spanien verfolgt hat, kommt nicht umhin daran zu zweifeln, ob die Regierung überhaupt die Worte Demokratie und Fairness versteht.
Mehr Organspenden und -transplantationen
Die Nationale Spanische Transplantationsorganisation (ONT) gab jetzt bekannt, dass im ersten Quartal 2015 die Zahl der Organspenden und der Transplantationen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13% bzw. um 12% angestiegen sind.
Rajoy lehnte Änderungen in der Regierung ab
Gemeinsam mit dem engsten Kreis des Vorstandes der Partido Popular analysierte der Präsident am „Tag danach“ die Ergebnisse der Kommunal- und Regionalwahlen vom 24. Mai und fasste einen Entschluss: Es muss nichts geändert werden. „Wir müssen nur näher sein, wesentlich näher am Bürger und mit den Spaniern besser kommunizieren.“
Geheimnisverrat
PP-Spitzenpolitikerin Esperanza Aguirre, die mit ihrer Kandidatur um den Bürgermeisterposten von Madrid knapp gescheitert ist, hat bei der Staatsanwaltschaft eine Klage eingereicht, weil ein online-Nachrichtendienst Daten aus ihrer Steuererklärung veröffentlicht hat.
Unterschiedliche Standpunkte der Regionalpräsidenten
Der offensichtliche Machtverlust der Partido Popular bei den vergangenen Regional- und Kommunalwahlen macht sich überall bemerkbar. Der Mangel an Selbstkritik des Parteichefs Mariano Rajoy hat bei einigen Regionalpräsidenten der Partei erheblichen Unwillen ausgelöst.
Ungeliebter Parteigenosse
Luis Bárcenas, der ehemalige Schatzmeister der Partido Popular, der Korruption und Steuerhinterziehung angeklagt und zurzeit gegen Kaution auf freiem Fuß, hat die Wiederaufnahme in seine alte Partei beantragt, was jedoch strikt abgelehnt wurde, wie sein Verteidiger jetzt mitgeteilt hat.




