- Das Unternehmen Proyma Consultores wird mit der Ausarbeitung des Projekts beauftragt, das den Zugang zur Hauptstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbessern wird.
- Die Präsidentin der Inselverwaltung, Rosa Dávila, betonte, dass diese Infrastruktur „entscheidend“ sei, um die Anbindung von Santa Cruz zu verbessern und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu fördern.
27. April 2026. – Der Inselrat von Teneriffa hat einen entscheidenden Schritt unternommen, um den Verkehrsfluss im öffentlichen Nahverkehr an einer der Hauptzufahrten zur Inselhauptstadt zu verbessern. Der Inselrat hat das Unternehmen Proyma Consultores mit der Ausarbeitung des Projekts beauftragt, das die Busfahrspur von der TF-5 nach Santa Cruz mit dem Busbahnhof der Stadt verbinden soll; der Auftragswert beträgt 258.405 Euro.
Verbesserung der Anbindung von Santa Cruz
Die Präsidentin des Inselrats von Teneriffa, Rosa Dávila, betonte, dass es sich um „eine Schlüsselinfrastruktur“ zur Verbesserung der Anbindung von Santa Cruz und der Funktionsfähigkeit des Busverkehrs handele. „Dadurch lassen sich die Fahrzeiten im öffentlichen Nahverkehr verkürzen und eine echte, wettbewerbsfähige Alternative zum Privatfahrzeug bieten“, erklärte die Präsidentin.
Dávila wies darauf hin, dass die Maßnahme Teil der umfassenden Strategie des Inselrats von Teneriffa zur Förderung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sei, die „die Modernisierung der Flotte, die Erweiterung der Kapazitäten und die Erneuerung der Infrastruktur im Zusammenhang mit dem U-Bahn- und Busnetz“ umfasse.
Die Mobilitätsministerin Eulalia García hob ihrerseits die technische Komplexität des Projekts hervor. „Die Herausforderung besteht darin, eine wirksame Lösung zu entwerfen, die den reibungslosen Verkehr auf der Busspur an einem kritischen Punkt mit hohem Verkehrsaufkommen gewährleistet, den Verkehrsfluss optimiert und die derzeitigen Engpässe verringert“, erklärte sie.
Daher muss das Projekt technisch eine Unterführung definieren, die die bestehende Busspur mit der Haltestelle Santa Cruz verbindet. Das Unternehmen hat eine Frist von 15 Monaten, um die Arbeiten abzuschließen (13 Monate für die Erstellung der Studie und zwei Monate für die Übergabe des endgültigen Entwurfs).
Eine technisch komplexe Maßnahme
Die Maßnahme weist eine gewisse technische Komplexität auf, da sie in einem Gebiet mit hoher Verkehrsdichte durchgeführt wird.
Die Studie muss den Bau einer Unterführung zur Überwindung der Kreuzung mit der Straße Áurea Díaz Flores (auf Höhe des Einkaufszentrums Meridiano) vorsehen und technische Alternativen vorschlagen, die eine Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs ermöglichen.
Zu den zu analysierenden Optionen gehört die Möglichkeit, in Notfällen die gleichzeitige Durchfahrt von zwei Bussen zu ermöglichen oder sogar eine bidirektionale Fahrspur einzurichten, je nach verfügbarem Platz und technischer Machbarkeit. Ebenso wird geprüft, ob die Unterführung genutzt werden kann, um bestimmte Bewegungen des privaten Verkehrs in diesem Bereich zu regeln.
Täglich befahren mehr als 1700 Busfahrten aus dem Norden und Süden die derzeitige Busspur. Die Maßnahme kommt Tausenden von Nutzern und Nutzerinnen zugute, die täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Santa Cruz de Tenerife fahren.
Im Vergabeverfahren standen die technische Qualität der Angebote und die Berufserfahrung des Planungsteams im Vordergrund. Darüber hinaus gilt als besondere Ausführungsbedingung, dass mindestens 40 % des für den Auftrag eingesetzten Personals einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben muss, wodurch das Bekenntnis zu stabilen Arbeitsverhältnissen bekräftigt wird. [Cabildo de Tenerife]



