Am 28. April finden im Museum Workshops und Veranstaltungen zum zeitgenössischen Tanz statt, wodurch es zu einem Ort der Kreativität, Interaktion und Bewegung wird.
Las Palmas de Gran Canaria, 24. April 2026. – Das Antonio-Padrón-Hausmuseum, Zentrum für indigene Kunst, veranstaltet eine neue Ausgabe des „Festival Gáldar en Danza“, eine Initiative, die sich dem Internationalen Tag des Tanzes anschließt und ein partizipatives Programm bietet, das die Bewegungskünste mit dem kulturellen Erbe der Gemeinde verbindet.
Das Festival „Gáldar en Danza“
Das Festival wird von Peso Producciones in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Gáldar, dem Museum und Archäologischen Park Cueva Pintada, dem Hausmuseum Antonio Padrón, dem Cabildo von Gran Canaria, TenerifeLAV und Casa África organisiert und steht unter der Schirmherrschaft der Regierung der Kanarischen Inseln. Die Initiative versteht das Museum als Ort der Begegnung zwischen Künstlern, Bürgern und dem Kulturerbe und fördert die aktive Beteiligung sowie die soziokulturelle Entwicklung durch die Kreativwirtschaft.
Im Laufe des Dienstags, dem 28. April, kann das Publikum an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, die dazu einladen, Bewegung aus der Nähe und im Dialog mit dem Museumsraum zu erleben. Beide Aktivitäten sind kostenlos, der Eintritt ist frei, solange Plätze verfügbar sind.
Programm
Das Programm beginnt am Vormittag von 10:00 bis 12:00 Uhr mit dem Workshop „Micro Danza – Tanz auf einem Quadratmeter“, der von Agoney Hernández García aus Gáldar geleitet wird und sich an Schulgruppen der Gemeinde richtet. Das Angebot führt die Teilnehmer in die Erkundung von Bewegung auf engstem Raum ein, mittels Improvisationsübungen, die den Fokus auf den körperlichen Ausdruck legen.
Die Aktivität dauert 30 Minuten pro Gruppe, findet im Innenhof des Museums statt und bietet eine spielerische Annäherung an Körper und Raum, wobei Kreativität und Körperbewusstsein gefördert werden.
Von 12:30 bis 17:30 Uhr wird das Festival mit „Mòvéré“ fortgesetzt, einem zeitgenössischen Tanzprojekt des Choreografen und Tänzers Javier Ferrer Machín, das speziell für die Aufführung in Museen und Ausstellungsräumen konzipiert wurde.
Das Stück verwandelt den Saal in eine dynamische Bühne, auf der der Tänzer verschiedene Bewegungsqualitäten erforscht und seinen Körper in eine Art sich entwickelnde Skulptur verwandelt. Das Publikum beobachtet nicht nur, sondern kann durch Impulse eingreifen, die den Verlauf der Performance beeinflussen.
Auf diese Weise bietet „Mòvéré“ ein gemeinsames Erlebnis, bei dem die Grenzen zwischen Zuschauer und Darsteller verschwimmen und eine Umgebung des kollektiven Experimentierens innerhalb des Museums entsteht. [Cabildo de Gran Canaria]
