Das Internationale Straßenkunstfestival MUECA verwandelte Puerto de la Cruz während seiner 24. Ausgabe in eine große gemeinsame Bühne für barrierefreie Kultur. Vier Tage lang wurden Straßen, Plätze, historische Ecken und alltägliche Orte der Stadt zu Schauplätzen des gemeinsamen Erlebens und des generationsübergreifenden Dialogs.
Eine erweiterte Ausgabe auf dem Weg zum silbernen Jubiläum
MUECA schloss seine 24. Ausgabe ab und ebnete gleichzeitig den Weg zu seinem 25-jährigen Jubiläum, wodurch es sich als internationaler Treffpunkt der darstellenden Künste etablierte. Die Geschichte des Festivals ist dank des Engagements von Anwohnern und Kollektiven über die Plattform „Plataforma Cómplice MUECA“ bereits Teil der kulturellen Identität von Puerto de la Cruz.
Abschlussveranstaltung und künstlerische Vielfalt
Am letzten Tag wurden zwischen 11:00 und 14:00 Uhr rund zwanzig Beiträge präsentiert, die verschiedene Ausdrucksformen abdeckten und ein großes szenisches Geflecht durch die Straßen webten. Den Abschluss bildete die australische Compagnie Circa mit dem Stück Wolf im Espacio Muelle des Tourismusbüros von Teneriffa. Das Festival zeichnete sich durch das Zusammenspiel verschiedener Ebenen, Formate und künstlerischer Sensibilitäten aus: von der körperlichen Virtuosität von Kate & Pasi über den Humor von Katastrofa Clown bis hin zur Zartheit der Compagnie Krak.
Projekte mit Schwerpunkt auf Identität und gesellschaftlicher Reflexion
Stücke wie „Antes del nombre“ von La Pandilla 2.0 setzten sich mit der symbolischen Erinnerung der Stadt auseinander, während „Teranga“ und „Migrant“ Geschichten von Vertreibung, Herkunft und der Suche nach Freiheit in den Vordergrund rückten. Musik, Tanz und wandernde Interventionen ergänzten das szenische Programm mit Initiativen wie La Máquina de Música von Stefan Gög, den Auftritten des Conservatorio Profesional de Música sowie den Interventionen von Paloma Hurtado und dem Colectivo Lamajara – Cía. Joven Nómada.
Inklusion als tragendes Prinzip
Unter dem Motto #tejiendoMUECA wurde der Inklusionsgedanke durch Maßnahmen zur physischen und sensorischen Barrierefreiheit gestärkt, darunter Vibrationsrucksäcke, Induktionsschleifen, Gebärdensprache und ein „Punto Naranja“-Begleitdienst, wodurch das kulturelle Erlebnis auf ein vielfältiges Publikum ausgeweitet wurde.
Ein Netzwerk öffentlicher und privater Partner
Das kostenlose und barrierefreie Festival wird institutionell unterstützt vom Cabildo de Tenerife, der spanischen Regierung über das INAEM, der Regierung der Kanarischen Inseln, dem Euro-Lateinamerikanischen Netzwerk für darstellende Künste (REDELAE), dem Ministerium für Bildung und Kultur von Uruguay und dem INAE. Die Bilder von vollen Plätzen, Familien, die sich im Freien vergnügen, begeisterten Besuchern und Künstlern, die die Straßen beleben, bestätigen, dass Puerto de la Cruz die Kultur vier Tage lang zu einem gemeinsamen Erlebnis gemacht hat.
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