Was kann jeder Bürger tun, um die Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen und zu einem neuen, umweltbewussten Umgang mit Energie beizutragen?
Umwelt
Land unter in Las Palmas de Gran Canaria
In der Nacht vom 21. auf den 22. November brach der Winter in Form von schweren Regenfällen über Gran Canaria herein. Regen war ja erwartet worden, aber nicht in diesem Maße. Tatsächlich hatte es keinerlei Warnung gegeben und die ersten Tropfen nach Mitternacht waren Vorboten eines wolkenbruchartigen Regengusses, der etwa zwei Stunden lang andauerte.
Vulkanologieexperten aus aller Welt tagen 2009 auf Teneriffa
Während Teneriffas Cabildo sich weiterhin um die Verwirklichung des „Vulkanologischen Instituts der Kanaren“ auf der Insel bemüht, das ursprünglich schon ab dem Jahr 2006 aktiv sein sollte, von der Zentralregierung in Madrid allerdings offensichtlich nicht für allzu wichtig befunden wird, wurde im japanischen Shimabara vor wenigen Tagen beschlossen, dass Teneriffa in zwei Jahren Austragungsort des internationalen Kongresses „Cities on Volcanoes“ sein wird.
Kanaren – eine der vom Klimawandel meistbetroffenen Regionen Spaniens
Wahre Hitze-Tsunamis im Sommer, die stetige „Mediterranisierung“ der Nordküste, während der Süden des Landes zusehends verkarstet, ganze Tier- und Pflanzenspezies, die aussterben, Wasser, das zu einem lebensgefährlich knappen Gut wird, während der steigende Meeresspiegel die Strände auffrisst, neue Krankheitsbilder, die auf die atmosphärische Verschmutzung zurückzuführen sind sowie subtropisches Klima. Das sind, nach einer jetzt veröffentlichten Untersuchung, einige der schwerwiegendsten Veränderungen, die Spanien bis Ende dieses Jahrhunderts erleiden könnte, wenn nicht entschieden gegen den Klimawandel gekämpft wird.
Ein wenig nachhaltiges Weihnachtsfest
In einer Zeit, in der Klimawandel und folglich auch die dringende Notwendigkeit eines möglichst sparsamen Umgangs mit dem Energieverbrauch schon nicht mehr aus den Schlagzeilen wegzudenken ist, kann auch die Weihnachtsbeleuchtung nicht außen vor bleiben.
Ein erschreckender Blick in die Zukunft
Wenige Tage, bevor der Weltklimarat (IPPC) Mitte November in Valencia zusammenkam, um den vierten, letzten und wichtigsten Teil seines Klimareports auszuarbeiten und vorzustellen, hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Spanien einen wahrlich aufrüttelnden Fotoband vorgestellt.
Las Palmas plant Fahrradverleih
Paris hat es vor längerer Zeit schon mit großem Erfolg eingeführt, Brüssel, Wien, Sevilla und andere große europäische Städte haben nachgezogen. Die Rede ist von den Leihfahrrädern, die dem Nutzer bei Bedarf gegen eine meist sehr geringe Gebühr an einer vollautomatisierten Leihstation zur Verfügung stehen.
Ungeziefer mit Stacheln
Die Seeigelpopulation an der kanarischen Küste hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer ernstzunehmenden Plage entwickelt. Mit Besorgnis verfolgten Meeresbiologen und die Verantwortlichen des kanarischen Fischereiressorts die Ausbreitung der stacheligen Meeresbewohner, die schließlich zu Lasten anderer Pflanzen- und Tierarten geht.
Balearen planen Bau-Moratorium
Mit einem Bau-Moratorium, das im Eilverfahren erlassen werden soll, will die Balearen-Regierung retten, was noch zu retten ist.
Besonders vor der Bauwut zu schützen gilt es dabei Küstenabschnitte und besonders bedrohte Naturgebiete.
65.000 Personen auf Teneriffa ohne Leitungswasser
Wegen einer gefährlichen Verunreinigung des Trinkwassers mit Dieselkraftstoff musste am 9. November die Wasserversorgung von über 65.000 Personen auf Teneriffa unterbrochen werden.








