Unsere (Um)Welt verändert sich. Eigentlich nichts Neues, und doch immer wieder schockierend. Eine vom spanischen Umweltministerium in Auftrag gegebene Untersuchung der Strände und Dünen von Maspalomas hat ergeben, dass die herrliche Dünenlandschaft im Süden Gran Canarias in ernster Gefahr ist.
Umwelt
Acht Jahre Biosphärenreservat
Am 22. Januar vor acht Jahren wurde die kleine Kanareninsel El Hierro von der Unesco zum Bio-sphärenreservat erklärt. Dieser Titel hat El Hierro weltweit bekannt gemacht und steht für Qualität und Umweltschutz, zwei wichtige Punkte, die auf der Insel schon seit langem groß geschrieben werden.
„Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten“
Jaime Palop, Spaniens Generaldirektor für Wasser, hat Ende Januar ausgesprochen, was schon seit langem befürchtet wird. Spanien durchleidet derzeit die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. Sie sei bei weitem schlimmer als die Dürrephase in den 1990er Jahren, erklärte Palop der spanischen Presseagentur EFE gegenüber.
Sturm und Calima lösen Alarm-bereitschaft auf den Inseln aus
Am Sonntag (20. Januar) gab das Wetteramt eine Sturmwarnung für beide kanarischen Provinzen heraus. Ganz besonders heftig fegte der Sturm über die Insel El Hierro, wo starke Böen von bis zu 120 Stundenkilometern sogar zeitweise zur Evakuierung des Hotels Pozo de la Salud zwangen.
„Nicht ein Bett mehr“
Die kanarische Umweltschutzorganisation Ben Magec-Ecologistas en Acción hat am 4. Januar auf La Gomera eine Kampagne unter dem Motto „Nicht ein Bett mehr“ gestartet, durch die letztendlich verhindert werden soll, dass immer mehr touristische Unterkünfte auf den Inseln erlaubt werden.
Neuer Hoffnungsschimmer für Gegner des Granadilla-Hafenprojektes
Die Befürworter des umstrittenen Hafenprojektes in Granadilla im Süden Teneriffas haben sich zu früh gefreut. Obwohl nach jahrelangem Hin und Her nun in Kürze die ersten Arbeiten an dem Bau des geplanten Industrie- und Handelshafens beginnen sollen, geben sich die Hafengegner – Umweltschutzorganisationen sowie zahlreiche Bürgerinitiativen – nämlich noch lange nicht geschlagen.
Nur 3% des Müllaufkommens werden auf den Inseln recycelt
Das jährliche Müllaufkommen – wohlgemerkt nur Hausmüll – auf den Kanaren liegt bei 3.500.000 Tonnen. Davon werden nur drei Prozent recycelt, was die sieben Inselverwaltungen dazu veranlasst hat, die Bevölkerung erneut zu mehr Umweltbewusstsein aufzurufen.
Aufforstung gegen den Klimawandel
Im Kampf gegen den Klimawandel wollen die Sozialisten in den nächsten vier Jahren in Spanien einen Baum pro Einwohner pflanzen. Diese kuriose Maßnahme ist Teil des Klimaschutzplans, den die PSOE in ihrem Wahlprogramm unter dem Kapitel „Umweltqualität und gesellschaftlicher Fortschritt“ vorgesehen hat.
Neues Abkommen zum Schutz der Meeressäuger
Der kanarische Minister für Umwelt, Domingo Berriel, unterzeichnete am 17. Dezember gemeinsam mit dem spanischen Verteidigungsminister José Antonio Alonso und Umweltministerin Cristina Narbona ein neues Abkommen zum Schutz der Meeressäuger in kanarischen Gewässern.
Unerwarteter Regenguss überschwemmte Santa Cruz und La Laguna
Diesmal kam das Unwetter ohne Vorwarnung. Obwohl das Wetteramt am Vormittag eine Sturm- und Regenwarnung herausgab, traf es viele unvorbereitet. Während es am Abend zuvor im Norden der Insel heftigen Südwind mit eher milden Temperaturen gab, sorgte am 13. Dezember ein Wolkenbruch über der Hauptstadt und La Laguna für Chaos.










