„Ein völlig illegales und unnötiges Projekt“

Trotz eines Urteils des Obers­ten Gerichtshofes der Kanaren (TSJC), mit dem das Dekret zur Enteignung betroffener Grundstücke bis auf Weiteres gestoppt wurde, gehen in den mittleren und Höhenlagen von Icod de los Vinos und Garachico die Bauarbeiten an dem sogenannten Anillo Insular bislang weiter, als sei nichts geschehen. Die Behörden präsentieren dieses öffentliche Bauprojekt, das den Inselstra­ßenring über die Gemeinden El Tanque, Los Silos und Santiago del Teide schließen soll, als wichtige Errungenschaft für die Bürger und bezeichnen den Eingriff in die Natur als „minimal“.

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Höchstes Denkmal Spaniens

Nun ist es offiziell. Die Urkunde, die Regionalregierungs­chef Paulino Rivero am 9. März aus den Händen der spanischen UNESCO-Botschafterin María Jesús San Segundo entgegennahm, weist den Nationalpark von Teneriffa und den 3.718 Meter hohen Stolz der Kanaren als Weltnaturerbe der Menschheit aus. Damit ist der Teide das vierte von der UNESCO als solches anerkannte Naturdenkmal Spaniens und steht ab sofort unter dem besonderen Schutz der UNESCO.

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„Los, los, los, diesen Hafen stoppen wir“

„Vamos, vamos, vamos – este puerto lo paramos“ – mit diesem Schlachtruf zogen am 14. März tausende Gegner des umstrittenen Hafenprojektes von Granadilla durch die Straßen von Santa Cruz de Tenerife. Besser konnte der Zeitpunkt für eine erneute Großdemonstration gegen den Hafenbau nicht ausgewählt sein: Tage zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der Kanaren seine einstweilige Verfügung, mit der die Anordnung der kanarischen Regierung annulliert wurde, die Seegraswiesen vor Granadillas Küste aus dem Artenschutzkatalog zu entfernen, bis auf Weiteres bestätigt.

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