Teneriffas jüngster Vulkan, der „Chinyero“, feierte vor wenigen Tagen Geburtstag. Am 18. November jährte sich der Vulkanausbruch, der zur Entstehung dieses Kraters führte, zum 98. Mal. Der Vulkanausbruch von 1909 im Gemeindegebiet von Santiago del Teide ist bis heute der jüngste in der Geschichte Teneriffas.
Umwelt
Bodenschutzmaßnahmen auf Hochtouren
Zweihundert Mann stark ist der Arbeitstrupp des Cabildos, der in verschiedenen Einheiten in den Wäldern Teneriffas unterwegs ist, um den Boden vor Erosion zu schützen. Die Waldbrände im Sommer dieses Jahres haben für ein stark erhöhtes Erosionsrisiko gesorgt, dem nun vorgebeugt wird.
Kalifornische Nadelbäume werden durch Kanarische Kiefern ersetzt
Das Forstamt des Cabildos wird in vier Gemeinden Teneriffas den Baumbestand an Monterey-Kiefern (Pinus radiata) durch die endemischen Kanarischen Kiefern (Pinus canariensis) ersetzen.
Meeresschildkröten in Freiheit
Am 21. Oktober wurden die ersten 20 von über 100 Meeresschildkröten in die Freiheit entlassen, die ein Jahr lang in der Kinderstation in Morro Jable aufgezogen worden sind.
Pancho soll nicht auf den Teller
Fischkenner wissen das schmackhafte feste, weiße Fleisch des Braunen Zackenbarsches (auf Spanisch Mero) zu schätzen. Der Mero ist ein beliebter Speisefisch und je größer das gefangene Exemplar, umso besser. Auf El Hierro ist ein besonders mächtiger Mero wohnhaft, den nun Inselbewohner, Taucher und sogar das Cabildo schützen wollen.
Eierlegen am Strand
Im Rahmen eines Arterhaltungsprogramms, das in Zusammenarbeit mit der Regierung der Kapverden und dem Cabildo von Fuerteventura durchgeführt wird, wurden Anfang Oktober 1.000 befruchtete Meeresschildkröteneier, die per Hubschrauber eingeflogen worden waren, im Sand vergraben.
Schwarzer Teppich in Las Gaviotas
Mindestens zehn Tonnen Dieselöl haben sich nach einem Rohrbruch am 14. Oktober über den Strand Las Gaviotas in der Nähe von Las Palmas de Gran Canaria ergossen.
Erdbeben südlich von La Gomera
Am Nachmittag des 5. Oktober wurde etwa 56 Kilometer südlich von La Gomera ein Erdbeben registriert, das eine Stärke von 4,2 Grad auf der Richterskala erreichte.
Täglich 1.567 Tonnen Kohlendioxid
Das technologische Institut der Kanaren – ITER – hat in Santa Cruz eine Studie zur Ermittlung der Schadstoffemissionen durch Abgase durchgeführt. Anhand von Messungen im Tunnel Tres de Mayo wurde errechnet, dass der Verkehr auf Teneriffa für den Ausstoß von täglich 1.567 Tonnen Kohlendioxid verantwortlich ist.
Schutzgebiet für Meeressäuger angestrebt
Die Idee an sich ist nicht neu. Schon 1986 setzte sich die Biologin und Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM), Petra Deimer, für die Schaffung eines Schutzgebiets für Wale und Delfine im Zentralatlantik ein. Fast ebenso lange bemüht sich auch Unternehmer Wolfgang Kiessling um die Einrichtung einer solchen Sonderschutzzone, die nun in greifbare Nähe gerückt ist.









