Der Mitbegründer der linkspopulistischen Partei Podemos, Juan Carlos Monedero, hat den Ex-Regierungspräsidenten und Ehrenpräsidenten der Partido Popular, José María Aznar, in einem Radioprogramm als Kriegsverbrecher bezeichnet, wegen seiner Beteiligung an der Invasion des Irak im Jahr 2003.
Spanien
Besorgt wegen der Korruption
Bei der neuesten Umfrage über die Hauptsorgen der Spanier, die von Anfang bis Mitte Februar vom Zentrum für Soziologische Studien (CIS) durchgeführt wurde, nannten die Spanier, wie nun schon seit Jahren, als größtes Problem die hohe Arbeitslosigkeit (78%). Doch dieses Mal wurde gleich als Nächstes die Korruption genannt.
Abfindung
Die ehemaligen Abgeordnete und Gesundheitsministerin, Ana Mato, erhält vom Kongress eine Abfindung in Höhe von 53.463 Euro, da sie keinen Arbeitsplatz gefunden und auch sonst keine Einkünfte hat.
Korruption: Schulkinder lernen in Baracken
Im Jahr 2000 wurde in Valencia ein Unternehmen der öffentlichen Hand namens Ciegsa gegründet, welches 277 Grundschulgebäude für eine Gesamtinvestitionssumme von einer Milliarde Euro errichten sollte. Tatsächlich aber wurde die Hälfte dieser Schulen nicht gebaut, und Baracken-Komplexe, welche als Provisorium errichtet wurden, sind nun in ständiger Nutzung.
Neulinge in der Warteschleife
Der Start in die elfte Legislaturperiode ist für die 350 Abgeordneten und 250 Senatoren von Unsicherheit und Provisorien geprägt.
Polizeiorden für die Gottesmutter
Die Verleihung ehrenhalber des Goldenen Polizeiverdienstordens „Medalla de Oro al Mérito Policial“ an die katholische Marienfigur „Virgen de Nuestra Señora María Santísima del Amor“ durch das Ministerium von Innenminister Jorge Fernández Díaz wurde vom Nationalen Gerichtshof auf seine Rechtmäßigkeit geprüft.
Kein Nein zu Spanien
Der Chef der liberalen Partei Ciudadanos, Albert Rivera, der einen Koalitionsvertrag mit Sozialistenchef Pedro Sánchez geschlossen hat, versuchte immer wieder, Mariano Rajoy umzustimmen und seinen Pakt mit der PSOE zu unterstützen.
Verlorene Unschuld
Vicente Betoret, der Präsident der Partido Popular in Valencia sitzt in der Klemme. Erst vor kurzer Zeit hatte man ihn in dieses Amt gewählt, weil er als frei von jeglichem Korruptionsverdacht galt.
Am Ende der Show
Der Präsident der Partido Popular auf den Kanaren und Noch-Minister für Industrie und Tourismus, José Manuel Soria, hat kürzlich versichert, dass er an eine neue Regierung unter Mariano Rajoy glaubt.
Unerwünschte Person
Der Stadtrat des galicischen Pontevedra, der Stadt, die als zweite Heimat von Mariano Rajoy gilt, denn dort hatte er viele Jahre gelebt und seine politische Karriere begonnen, hat ihn zur „Persona non grata“ erklärt.





