Eine im Auftrag von El País vor der Parlamentsdebatte zur Wahl von Pedro Sánchez durchgeführte Umfrage brachte zutage, dass die meisten Spanier die Meinung vertreten, die Abgeordneten von PP und von Podemos sollten für das Bündnis von PSOE und Ciudadanos stimmen bzw. sich enthalten (50% bzw. 52%). Bemerkenswert ist, dass auch die eigenen Anhänger der beiden Parteien – entgegen der Haltung der Parteispitze – für eine Unterstützung von PSOE und Ciudadanos plädieren (50% bzw. 56%).
Spanien
Star-Parade in Santa Cruz
Am 3. März fand sich die Elite der Latino-Musik im Messezentrum von Santa Cruz de Tenerife zur Preisverleihung des populären Rundfunksenders „Cadena Dial“ in seiner 20. Auflage ein.
„Ich weiß nicht, wie mein Unternehmen funktionierte“
Der Hauptangeklagte des Korruptionsfalles Nóos, Iñaki Urdangarin, Ehemann von Prinzessin Cristina de Borbón und Schwiegersohn von König Juan Carlos, musste in der letzten Woche vor Gericht aussagen.
Aus für Pedro Sánchez
Zum ersten Mal in der Geschichte der spanischen Demokratie ist es einem Präsidentschaftskandidaten nicht gelungen, zumindest bei der zweiten Abstimmung zur Einsetzung die erforderliche einfache Mehrheit für sich zu erreichen.
Für den Sozialisten Pedro Sánchez stimmten allein die Abgeordneten seiner Partei PSOE, der liberalen Ciudadanos und CC, während PP und Podemos gegen ihn votierten.
Nachdem König Felipe zunächst keinen Kandidaten beauftragt hat, verhandeln die Parteien nun erneut über mögliche Bündnisse. Aufgrund der starken Fragmentierung des Parlaments wird es schwierig sein, eine Mehrheit zu vereinen. Neuwahlen sind weiterhin nicht ausgeschlossen.
Volksanwältin präsentiert Jahresbericht 2015
Die Volksanwältin Soledad Becerril hat den Jahresbericht ihrer Institution an den Präsidenten des spanischen Kongresses, Patxi López, übergeben.
Castor kostete bislang 1,7 Milliarden Euro
Das Erdgaslager Castor, das während der Probephase Erdstöße verursachte, hat den Staat bislang 1,7 Milliarden Euro gekostet, wie dieser Tage bekannt wurde.
Kraftstoffpreise im Keller
Der Bruttogewinn des Kraftstoffhandels ist im vergangenen Jahr um etwa 3% auf 17 Cent pro Liter angestiegen, wie das spanische Kartellamt (Comisión Nacional de los Mercados y la Competencia, CNMC) dieser Tage bekannt gab.
Korruption: Schulkinder lernen in Baracken
Im Jahr 2000 wurde in Valencia ein Unternehmen der öffentlichen Hand namens Ciegsa gegründet, welches 277 Grundschulgebäude für eine Gesamtinvestitionssumme von einer Milliarde Euro errichten sollte. Tatsächlich aber wurde die Hälfte dieser Schulen nicht gebaut, und Baracken-Komplexe, welche als Provisorium errichtet wurden, sind nun in ständiger Nutzung.
Neulinge in der Warteschleife
Der Start in die elfte Legislaturperiode ist für die 350 Abgeordneten und 250 Senatoren von Unsicherheit und Provisorien geprägt.
Polizeiorden für die Gottesmutter
Die Verleihung ehrenhalber des Goldenen Polizeiverdienstordens „Medalla de Oro al Mérito Policial“ an die katholische Marienfigur „Virgen de Nuestra Señora María Santísima del Amor“ durch das Ministerium von Innenminister Jorge Fernández Díaz wurde vom Nationalen Gerichtshof auf seine Rechtmäßigkeit geprüft.








