Wer hätte das gedacht. Monate, nachdem die konservative Volkspartei (PP) als einzige im Parlament vertretene Partei einstimmig gegen die Verabschiedung des spanischen Gesetzes zur Legalisierung der Eheschließung gleichgeschlechtlicher Partner stimmte, wurde ausgerechnet im seit Jahren PP-regierten galicischen Ourense das erste konservative Schwulenpaar getraut.
Panorama
TITSA: Busfahrplan per SMS
Die Busgesellschaft TITSA hat auf Teneriffa kürzlich einen neuen Service für ihre Fahrgäste vorgestellt. So können Wartende an der Haltestelle im Stadtgebiet mit einer Kurzmitteilung (SMS) über das Handy direkte Informationen über die verbleibende Zeit bis zur nächsten Abfahrt des ausgewählten Busses abrufen.
ETA will Friedensprozess „bis zum Ende“ führen
In ihrem letzten Zutabe, dem internen Bulletin, versicherte die baskische Terroristenorganisation, dass sie wirklich beabsichtige, den mit der Verkündung des Waffenstillstands am 22. März eingeschlagenen „politischen Friedensprozess“ bis zum Ende zu führen.
„Sklavenschiff“ dreht ab
Der Regierungsdelegierte auf den Kanaren, José Segura, kündigte es bereits vor Wochen an. In einem Interview bezeichnete er die Immigrationswelle, die in den vergangenen Monaten die Kanaren überrollt hat als „humanitäres Phänomen kolossaler Ausmaße“, und mutmaßte, dass demnächst größere Schiffe mit mehr Flüchtlingen auf den Kanaren eintreffen werden.
Streiks bedrohen Ablauf des Flugverkehrs zur Osterzeit
Bis Redaktionsschluss stand zwar noch nichts endgültig fest, doch der Ablauf des Flugverkehrs könnte auf den Kanarischen Inseln zur Osterzeit durch verschiedene Streiks des Bodenpersonals behindert werden.
Erste Rückführungen
Nachdem die spanische Vizeregierungschefin María Teresa Fernández de la Vega bei ihrem Besuch auf Teneriffa garantiert hatte, dass die Flüchtlinge aus Mauretanien entweder in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt oder auf das spanische Festland gebracht werden, fanden am 26. und 27. März die ersten Rückführungsaktionen illegaler Immigranten nach Mauretanien statt.
Die Schönste im Lande
Am 2. April fand im spanischen Küstenort Oropesa del Mar (Castellón) die Gala zur Wahl der „Schönsten des Landes“ statt.
ETA-Waffenruhe vereint Regierung und Opposition
Nach der Ankündigung der baskischen Terroristenorganisation ETA zu einer „dauerhaften Waffenruhe“ bereit zu sein, die am 24. März in Kraft getreten ist, ging nicht nur durch die spanische Bevölkerung ein Aufatmen. Auch auf politischer Ebene herrscht nun nach über zwei Jahren heftiger Auseinandersetzungen und Missstimmung zwischen der sozialistischen Regierung und der konservativen Opposition (PP) erstmalig wieder ein ruhigeres Klima.
Korruptionsskandal in Marbella
Auf der berühmt-berüchtigten Küstenstadt Marbella, einem der beliebtesten Urlaubsorte von Spaniens Adel und Prominenz, scheint ein eigentümlicher Fluch zu lasten. So jedenfalls empfindet es ein Großteil der Einwohner, die seit Jahrzehnten unter nachweislich korrupten Bürgermeistern und Stadträten leben und leiden.
Millionengewinn an del Plaza del Charco
Wie jeden Morgen vor der Arbeit ging der Verkäufer Mohatar Mohamed Mimun letzten Freitag in die Bar Dinámico an der Plaza del Charco um seinen Café con leche zu trinken und die Zeitung zu lesen. Neben ihm am Tresen stand zufällig der Direktor einer nahegelegenen Bankfiliale, der gerade von einem hohen Gewinn der Lotería Primitiva erzählte, dessen Lottoschein am kleinen Lotto-Kiosk an der Plaza del Charco verkauft worden war.








