Der von Teneriffa stammende Thunfischtrawler „Nuevo Juan Santana“ saß mehrere Tage im Hafen von Funchal (Madeira) fest, weil seinem Kapitän vorgeworfen wurde, in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) gewildert zu haben.
Panorama
Marbellas Stadtrat aufgelöst
Während fast tägliche neue pikante Details über den Korruptionsskandal bekannt werden, in den ein Großteil des bisherigen Stadtrats Marbellas sowie zahlreiche wichtige Unternehmer, Anwälte ja sogar Polizeimitglieder verwickelt sein sollen, hat die spanische Regierung per Kabinettsbeschluss die Auflösung des Stadtrats beschlossen.
Unelco zu 450.000 Euro Strafe verdonnert
450.000 Euro Strafe wird es die kanarische Stromgesellschaft Unelco wohl kosten, dass sie ihre Stromleitungen dermaßen unzulänglich gewartet hat.
29 Verdächtige wegen Madrider Anschläge angeklagt
Über zwei Jahre nach den blutigen Anschlägen auf vier Madrider Nahverkehrszüge hat die spanische Justiz Anklage gegen insgesamt 29 Verdächtige erhoben. Bei den Attentaten am 11. März 2004 waren 191 Menschen getötet und über 1.500 verletzt worden.
Ehefrau eines bekannten Toreros wegen Betrugs verhaftet
Die Ehefrau des bekannten spanischen Stierkämpfers Jesulín de Ubrique, María José Campanario, steht im Verdacht in einen handfesten Skandal verwickelt zu sein, bei dem es um Urkundenfälschung und Betrug geht.
26% aller 500 Euro-Scheine sind in Spanien in Umlauf
Die spanische Steuerüberwachungsbehörde hat Ermittlungen eingeleitet um festzustellen, warum in Spanien derart viele 500 Euro-Scheine im Umlauf sind.
Obwohl ein Großteil der Spanier angibt, noch nie einen 500 Euro-Schein gesehen, geschweige denn besessen zu haben, soll es jüngsten Untersuchungen zufolge an die 100 Millionen dieser Scheine in Spanien geben.
Papst setzt sich für Befriedung des Baskenlandes ein
Zwar sind die Beziehungen zwischen der katholische Kirche und der sozialdemokratischen Regierung in Spanien seit jeher gespannt. Doch die Tatsache, dass Papst Benedikt XVI. während seiner öffentlichen Audienz am 5. April auf die sich im Baskenland nach dem ETA-Angebot zum Waffenstillstand öffnenden Friedensmöglichkeit einging, haben selbst die progressivsten unter den Sozialisten zu würdigen gewusst.
Streit um Rauchpausen
Fünf Millionen Arbeitnehmer dürfen seit Anfang Januar dieses Jahres nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz rauchen. Wenn sie einen verständnisvollen Arbeitgeber haben, können sie zumindest ab und zu während der Arbeitszeit das Gebäude verlassen, um vor der Türe in aller Eile eine Zigarette zu rauchen.
Restaurant mit Weltruhm
El Bulli, das Restaurant des berühmten spanischen Kochs und Gastronomen Ferran Adrià in der Nähe der katalanischen Stadt Roses an der Costa Brava ist Mitte April in London zum „besten Restaurant der Welt“ gekürt worden.
Geschmackloser Scherz
Dem Karikaturisten Carlos López Aguilar, Bruder des von den Kanaren stammenden spanischen Justizministers und Sozialisten Juan Fernando López Aguilar, droht derzeit eine Anzeige von dem Verband der Terroropfer AVT.




