Gran Canaria feiert den Internationalen Tag der Museen mit einem vielfältigen Kulturprogramm

Gran Canaria beteiligt sich am Internationalen Tag der Museen mit einem kulturellen Angebot, das deren Rolle als Orte der Begegnung unterstreicht.

Programm und Hauptveranstaltungen

Die vom Kulturdezernat der Inselregierung von Gran Canaria verwalteten Museen beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an der Feier des Internationalen Museumstags, der jedes Jahr am 18. Mai begangen wird, mit einem umfangreichen und vielfältigen Kulturprogramm, das sich über mehrere Tage erstreckt. Ausstellungen, Konzerte, Fachführungen, Bildungsaktivitäten und immersive Angebote bilden ein Programm für jedes Publikum, das sich am diesjährigen Motto des Internationalen Museumsrats (ICOM) orientiert: „Museen verbinden eine geteilte Welt“.

Das Programm beginnt mit der offiziellen Veranstaltung, die am Samstag, dem 16. Mai, um 19:00 Uhr auf der Plaza del Pilar Nuevo stattfindet und mit der Europäischen Nacht der Museen zusammenfällt. Diese öffentliche Veranstaltung, die allen Bürgern offensteht, ist als Raum für gemeinsame Reflexion über die Rolle der Museen in der heutigen Gesellschaft konzipiert. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Manifest zum Internationalen Tag der Museen verlesen, an dem Vertreter von Institutionen, Verantwortliche des Museumsdienstes sowie Direktoren und Direktorinnen der verschiedenen Museen der Insel teilnehmen werden.

Der Tag gipfelt in dem Konzert „Acordes de paz“, dargeboten von der Sängerin Mari Carmen Segura, der Flötistin Paulina Niemczycka, dem Timple-Spieler Abraham Ramos und dem Gitarristen Kevin González – eine musikalische Reise, die Empathie, Zusammenleben und Hoffnung als grundlegende Werte in den Vordergrund stellt.

Bedeutung des Mottos und des insularen Museumsnetzwerks

Das Motto dieser Ausgabe gewinnt im aktuellen Kontext besondere Bedeutung und unterstreicht die Rolle der Museen als Orte, die Brücken zwischen Kulturen, Generationen und Gemeinschaften schlagen und den Dialog, die Inklusion sowie den Aufbau eines gemeinsamen Gedächtnisses fördern. Das Inselnetzwerk der Museen, bestehend aus der Casa de Colón, dem Pérez-Galdós-Hausmuseum, dem León-y-Castillo-Hausmuseum, dem Antonio-Padrón-Hausmuseum, dem Centro de Arte Indigenista, dem Tomás-Morales-Hausmuseum und dem Museum und Archäologischen Park Cueva Pintada, beteiligt sich an dieser Gedenkfeier mit einem spezifischen Programm in jedem seiner Zentren.

Casa de Colón

Die Casa de Colón feiert die Europäische Nacht der Museen mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, dem 16. Mai, in den Abendstunden von 20:00 bis 24:00 Uhr. An diesem Abend kann das Publikum die Innenhöfe sowie die Räume der Dauer- und Wechselausstellungen frei erkunden – ein Erlebnis, das dazu einlädt, die Geschichte und die Beziehungen zwischen den Kanarischen Inseln und Amerika in einer einzigartigen Atmosphäre neu zu entdecken. Zudem finden um 21:00 Uhr im Museum Konzerte von Sara Brito und der Gruppe Kimera statt. Die kanarische Künstlerin präsentiert ein Musikprojekt, das Rhythmen wie Cumbia, Bossa Nova oder Bolero mit einem kreativen und engagierten Ansatz verbindet. Kimera hingegen bietet ein Programm, das sich auf emotionale Verbundenheit und künstlerischen Ausdruck als Antwort auf die Herausforderungen der heutigen Welt konzentriert.

Die nächtliche Öffnung erstreckt sich auch auf das Museum und den Archäologischen Park Cueva Pintada, der am selben Tag von 19:00 bis 21:30 Uhr seine Türen öffnet. In diesem Fall wird der Rundgang durch die Ausgrabungsstätte durch eine speziell für diesen Anlass geschaffene Klangkulisse bereichert, die ein stimmungsvolles Erlebnis bietet, um sich der vorspanischen Agáldar anzunähern.

Hausmuseum Tomás Morales

Das Hausmuseum Tomás Morales beteiligt sich an den Feierlichkeiten mit fachkundigen Führungen am Samstag, dem 23. Mai, in vier Durchgängen: um 11:00, 12:00, 13:00 und 14:00 Uhr. Im Rahmen dieser Führungen wird das Museumsteam einen tieferen Einblick in das Leben, Werk und den Kontext des modernistischen Dichters sowie in die dokumentarischen und künstlerischen Bestände der Institution geben.

Hausmuseum León y Castillo

Das Hausmuseum León y Castillo veranstaltet den pädagogischen Workshop „Das Museum von innen: vom Objekt zur Vitrine“ von Dienstag, dem 19., bis Freitag, dem 22. Mai, jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr. Diese Aktivität richtet sich an Schüler der Sekundarstufe und des Abiturs und ermöglicht es den Teilnehmern, die Funktionen eines Museums durch eine praktische Erfahrung kennenzulernen, die auf der Simulation beruflicher Rollen basiert.

Zudem findet im Museum die theatralische Führung „Lebendige Erinnerungen: Juan León y Castillo empfängt Sie in seinem Haus“ statt, und zwar am Samstag, dem 16. Mai, um 21:30 Uhr sowie am Samstag, dem 23. Mai, in zwei Vorstellungen um 18:00 Uhr und um 20:00 Uhr. Dieses Angebot lädt das Publikum dazu ein, in Begleitung der historischen Persönlichkeit selbst durch die Museumsräume zu schlendern – ein immersives Erlebnis, das Kulturerbe, Erzählung und Interaktion miteinander verbindet.

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