Die Stadtverwaltung löst eine Waldbrandwarnung in Las Palmas de Gran Canaria aus

Las Palmas de Gran Canaria, 3. Juli 2026.- Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria wird über den Sicherheits- und Notfalldienst des Dezernats für Sicherheit, Zusammenleben und Kultur ab Sonntag, dem 5. Juli, um 08:00 Uhr eine Waldbrandwarnung für das Stadtgebiet in Höhenlagen über 400 Metern ab Sonntag, dem 5. Juli, um 08:00 Uhr, gemäß den Anweisungen der Generaldirektion für Notfälle der Regierung der Kanarischen Inseln.

Die Stadtverwaltung wird den kommunalen Notfallplan von Las Palmas de Gran Canaria (PEMULPA) aufrechterhalten, um auf alle Vorfälle reagieren zu können, die infolge dieser Wetterlage auftreten könnten.

Die Vorhersage deutet auf eine mehrtägige Hitzewelle hin, die am Sonntag auf den östlichen Inseln beginnt und sich im Laufe der kommenden Woche schrittweise auf den Rest des Archipels ausbreiten wird. Auf Gran Canaria werden Höchsttemperaturen zwischen 34 und 36 Grad erwartet, wobei die Werte am Montag im Landesinneren, in den nach Süden und Westen ausgerichteten Mittelgebirgsregionen sowie im Tejeda-Becken punktuell bis zu 38 Grad erreichen können.

Zudem wird sich die Temperaturinversion in einer Höhe zwischen 400 und 500 Metern einstellen, was die Bildung einer warmen und trockenen Luftmasse über den Mittelgebirgsregionen und Waldgebieten begünstigt, wo die relative Luftfeuchtigkeit unter 30 % sinken wird, was die Brandgefahr erhöht.

Was den Wind betrifft, so wird ein mäßiger Passatwind aus nordöstlicher Richtung vorherrschen, mit lokal starken Böen und Windböen in exponierten Gebieten und in den Kanälen zwischen den Inseln. Obwohl derzeit keine flächendeckende Phase mit starkem Wind zu erwarten ist, wird dieser Faktor aufgrund seines möglichen Einflusses auf die Ausbreitung von Waldbränden weiterhin beobachtet. Zudem wird ein leichtes Eindringen von Calima erwartet, vor allem auf den östlichen Inseln, ohne dass dabei nennenswerte Konzentrationen erreicht werden.

Die verschiedenen Wettermodelle deuten auf eine allmähliche Zunahme des Waldbrandrisikos in den kommenden Tagen hin, insbesondere zwischen Montag und Mittwoch. Die Lage wird ständig überwacht, und der räumliche Geltungsbereich der Warnung kann je nach Entwicklung der Wettervorhersagen und der Risikoindizes aktualisiert werden.

Die Auslösung des PEMULPA beinhaltet die Festlegung verschiedener Empfehlungen, für deren Einhaltung die uneingeschränkte Mithilfe aller Bürger erbeten wird.

Die Stadtverwaltung empfiehlt, keine Streichhölzer, Zigarettenkippen oder sonstigen Abfälle bzw. brennbare Materialien, die einen Brand auslösen könnten, wie beispielsweise Flaschen oder Glasgegenstände, wegzuwerfen.

Es ist verboten, auf dem Land Feuer zu entzünden, außer in den dafür ausgewiesenen Erholungsgebieten und stets unter Beachtung der Anweisungen der Rettungsdienste.

Für das Verbrennen von Stoppeln ist eine vorherige Anmeldung bei den Brandschutzbehörden des Cabildo von Gran Canaria erforderlich. Zudem muss vor dem Anzünden des Feuers ein Streifen von zwei bis drei Metern um den Bereich herum geräumt werden, und die Glut muss nach Beendigung des Verbrennens vollständig mit Wasser gelöscht werden.

Es wird außerdem daran erinnert, dass außerhalb der ausgewiesenen Bereiche nicht gezeltet werden darf, insbesondere in Gebieten, die weit von Zufahrtswegen entfernt sind, da dies im Brandfall die Evakuierung erschweren könnte.

Wird ein Brandherd entdeckt, muss unverzüglich die Notrufnummer 112 alarmiert werden. Breitet sich das Feuer schnell aus, muss man sich seitlich vom Brandherd entfernen, immer entgegen der Windrichtung. Man darf niemals in Schluchten oder unwegsames Gelände vordringen oder bergauf fliehen, wenn der Wind zunimmt.

Ebenso wird empfohlen, von Feuer oder Rauchsäulen betroffene Straßen und Wege weder zu Fuß noch mit dem Fahrzeug zu überqueren. Wird eine Person von den Flammen umzingelt, sollte sie sich in Richtung des flachsten und am wenigsten bewachsenen Bereichs begeben und versuchen, eine bereits abgebrannte Fläche zu erreichen. In dieser Situation wird empfohlen, sich auf den Boden zu legen und durch ein angefeuchtetes Kleidungsstück zu atmen.

Die Auslösung des Alarms bedeutet die Einrichtung der kommunalen Einsatzleitstelle (CECOPAL) im CEMELPA in der Calle Tunerillas Nr. 1 sowie die Herstellung der erforderlichen Kommunikationsverbindungen zum CECOES 112 und zum CECOPIN. [Ayto. Las Palmas de Gran Canaria]

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