Las Palmas de Gran Canaria, 21. Juli 2026.- Die Casa de Colón veranstaltet am 25. Juli um 19:00 Uhr das Konzert „Gemeinsame Ozeane“ unter der Leitung der Camerata Lacunensis, dem 1993 gegründeten Universitätschor der Universität La Laguna, der aus etwa zwanzig Stimmen besteht. Das Konzert ist Teil des Programms zum 75-jährigen Jubiläum der Casa de Colón und wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, dieses Jubiläum durch zeitgenössische A-cappella-Chormusik zu feiern.
Der von Jose Herrero geleitete Chor genießt internationale Anerkennung für die Qualität seiner Darbietungen, seine Ausdruckskraft und die Emotionalität seiner künstlerischen Darbietungen. Im Laufe seiner Karriere ist das Ensemble in zahlreichen Ländern aufgetreten, hat rund dreißig nationale und internationale Preise gewonnen und elf Alben veröffentlicht. Zudem wurde es von namhaften Komponisten ausgewählt, um deren Werke uraufzuführen.
Das Programm bietet eine musikalische Reise, begleitet von einer Lesung, die die historischen und kulturellen Prozesse in einen Kontext stellt, die vom 16. Jahrhundert bis heute Europa, Amerika und Asien miteinander verbunden haben, und dabei die Rolle des Museums als Ort der Begegnung, der kulturellen Vermittlung und des Dialogs zwischen den Kontinenten hervorhebt.
Zudem bietet das Programm einen Einblick in das breite Chorrepertoire zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten, darunter insbesondere der kanarische Komponist Jose Herrero, der seit dem Jahr 2000 die Camerata Lacunensis leitet. Abgerundet wird das Programm durch Chorarrangements von Volksmusik von beiden Seiten des Atlantiks – eine Initiative, die darauf abzielt, dem Publikum die Chormusik durch ein didaktisches, interdisziplinäres und emotional geprägtes Format näherzubringen und dabei das aktive Zuhören und die Reflexion zu fördern.
Jedes der Werke lädt zu einer übergreifenden Auseinandersetzung mit Themen wie Volksspiritualität, Heimweh, der Stimme der Frau, Erinnerungen und Landschaften, den Verbindungen zwischen Europa, den Kanarischen Inseln und Amerika, den kulturellen Wechselbewegungen und der Würdigung der kulturellen Vermischung ein. Auf diese Weise verbindet das Konzert Musik, Kulturerbe und Identität aus einer akademischen und populärwissenschaftlichen Perspektive.
Das Programm umfasst Werke von Komponisten wie Albert Alcaraz, Josu Elberdin, Tadeja Vulc, Jose Herrero, Imant Raminsh, Ivo Antognini, Michael Trotta, Andrej Makor, Dante Andreo, Beatriz Corona und Guido López Gavilán sowie Chorarrangements traditioneller Musik von den Kanarischen Inseln, aus Lateinamerika und afroamerikanischer Spirituals. [Cabildo de Gran Canaria]
