Las Palmas de Gran Canaria, 26. Juni 2026.
Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria hat am Freitag eine Erklärung zum Internationalen LGTBI+-Pride-Tag verabschiedet, der am kommenden 28. Juni begangen wird, mit dem Ziel, das institutionelle Engagement für Gleichberechtigung, Vielfalt und die Verteidigung der Rechte von LGTBI+-Personen zu bekräftigen.
Der Text, der von allen Fraktionen im Stadtrat mit Ausnahme von VOX unterzeichnet wurde, würdigt die Fortschritte, die Spanien im Bereich der LGTBI+-Rechte erzielt hat – Spanien wurde in diesem Jahr als das in diesem Bereich fortschrittlichste europäische Land anerkannt – und erinnert zugleich an die Notwendigkeit, weiterhin gegen Diskriminierung, Hassreden und jede Form von Gewalt oder Ausgrenzung aufgrund der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentität oder des Geschlechtsausdrucks vorzugehen.
Zudem unterstreicht die Vereinbarung die Rolle der Kommunalverwaltungen als bürgernahe Institutionen bei der Förderung öffentlicher Maßnahmen, die echte Gleichstellung gewährleisten, das Zusammenleben fördern und sicherstellen, dass alle Menschen ihren Lebensentwurf frei verwirklichen können.
Mit dieser Vereinbarung bekräftigt die Stadtverwaltung ihre institutionelle Unterstützung für die Feierlichkeiten zum LGTBI+-Pride 2026 als Ausdruck von Freiheit, Gleichheit, Zusammenleben und Verteidigung der Menschenrechte und verurteilt zudem alle Formen von LGTBI-Feindlichkeit sowie jeden Versuch, die errungenen Rechte wieder einzuschränken.
Das Dokument sieht zudem die Förderung kommunaler Sensibilisierungskampagnen vor, die sich insbesondere an Jugendliche sowie an die Bereiche Bildung, Sport, Kultur und Freizeit richten, sowie Schulungsmaßnahmen für das kommunale Personal mit dem Ziel, eine inklusive und diskriminierungsfreie öffentliche Betreuung zu gewährleisten.
Zudem sieht die Vereinbarung vor, die LGBTI+-Perspektive bereichsübergreifend in die kommunale Politik einzubeziehen, die Zusammenarbeit mit den Verbänden zu stärken und Protokolle zur Prävention und zum Umgang mit Situationen von Diskriminierung oder Übergriffen in kommunalen Einrichtungen und bei kommunalen Aktivitäten zu fördern.
Schließlich enthält der Text die Verpflichtung, weiterhin kulturelle, bildungsbezogene und der demokratischen Erinnerung dienende Aktivitäten zu fördern, die dazu beitragen, die Geschichte der LGTBI+-Bewegung sichtbar zu machen, den Respekt vor der Vielfalt zu stärken und den Weg zu einer gleichberechtigteren und inklusiveren Stadt voranzutreiben. [Ayto. Las Palmas de Gran Canaria]
