- „Too darn hot“, das Album des Atlantic Jazz Lab Orchestra, das im Mittelpunkt seiner neuen Tournee mit Esther Van Hees steht.
- Das Album wurde live auf La Gomera aufgenommen und ist eine Hommage an die großen Jazz-Diven aller Zeiten.
Santa Cruz de Tenerife, 29. April 2026. – „Too darn hot“ ist der Titel des Albums, das live auf der Insel La Gomera vom Atlantic Jazz Lab Orchestra und der Sängerin Esther Van Hees, Gewinnerin des Edison Jazz-Preises 2025, aufgenommen wurde. Die Titel des Albums bilden den Mittelpunkt einer neuen Tournee, die am Freitag, dem 30. April, auf der Insel La Gomera beginnt. Sie führt über alle Inseln und endet am 10. Mai in Antigua auf der Insel Fuerteventura.
Die Tournee #CANARYISLANDSJAZZWEEK2026 wird in Zusammenarbeit mit Islas Canarias Latitud de vida, dem Kanarischen Institut für kulturelle Entwicklung, den Inselräten von El Hierro und La Gomera, der Universität von La Laguna sowie den Hotelketten Barceló und GF Hoteles durchgeführt.
Die Termine der Tournee
- 30. April: La Gomera, Auditorio Insular
- 2. Mai: Teneriffa Süd, GF Gran Hotel Costa Adeje
- 3. Mai: Las Palmas de Gran Canaria, Sala Canarias en vivo
- 8. Mai: El Hierro, Auditorio de la Peña
- 9. Mai: Teneriffa, La Laguna, Paraninfo der Universität von La Laguna
- 10. Mai: Lanzarote, Hotel Barceló Playa
- 10. Mai: Fuerteventura, Auditorio de Antigua
Die Eintrittskarten sind bereits auf der Plattform http://atlanticjazzlab.org erhältlich.
Das Album „Too darn hot“ wurde im Dezember 2024 im Auditorio Insular auf La Gomera live aufgenommen, als Teil der Tournee, die im selben Jahr unter dem Titel „A serenade with the ladies of jazz“ stattfand.
Die Mission des Atlantic Jazz Lab Orchestra
„Die Mission des Atlantic Jazz Lab Orchestra ist es, Jazzmusik einem breiten Publikum näherzubringen“, erklärt Natanael Ramos, Musiker, Trompeter, Gründer und Leiter des Ensembles. „Wir haben Esther mit einer anderen Absicht kontaktiert, aber im Laufe unserer Gespräche verwandelte sich die ursprüngliche Idee in ein Programm mit Stücken, die sehr repräsentativ für Big-Band-Musik mit weiblichem Gesang sind. Deshalb haben wir Stücke von Ella Fitzgerald, Doris Day, Anita O’Day, Diana Crown oder Peggy Lee.“
Beziehung zwischen der Band und La Gomera
Es besteht eine ganz besondere Verbindung zwischen der genannten Band und der Insel La Gomera. Natanael Ramos, Musiker, Trompeter, Gründer und Leiter des Atlantic Jazz Lab Orchestra, beschreibt dies folgendermaßen: „La Gomera war für uns schon immer eine ganz besondere Insel. Unsere Anfänge waren von sehr geringem Publikum geprägt. Als wir das erste Mal auf die Insel kamen, hatten wir nicht mehr als sieben Zuschauer, und heute füllen wir über dreihundert Plätze.“
Zu dieser engen Beziehung zwischen Musikern und Insel gibt es eine sehr bezeichnende Anekdote, an die sich Natanael Ramos immer erinnert: „Wir hatten morgens das Schulkonzert für Grundschüler gegeben und abends dann die öffentliche Vorstellung. Und dort erzählten sie uns, dass sie zum ersten Mal bei einem Jazzkonzert waren. Und das lag daran, dass die Kinder nach Hause gekommen waren und Lieder gesummt hatten, ganz glücklich, so begeistert von dem Erlebnis, dass sie ihre Eltern mitrissen und dazu animierten, das Abendkonzert zu besuchen.“ Und diese Verbindung zwischen Musikern und Publikum ist ein weiteres Markenzeichen des Atlantic Jazz Lab Orchestra.
Die erste Single: „It’s too darn hot“
Die erste Single wird während der Tour vorgestellt und ist in digitaler Form auf den verschiedenen Plattformen verfügbar sein. Ramos verrät einige Details zur ersten Single: „It’s too darn hot“. „Sie ist etwas ganz Besonderes, denn es ist ein sehr lustiger, sehr schelmischer Titel, und ich glaube, er passt auch sehr gut zu unserer Philosophie. Wir sind in keiner Weise ein typisches Jazz-Projekt: weder in der Produktion noch in unserer Kommunikation, daher repräsentiert er uns ziemlich gut.“
Neben einem bekannten und meisterhaft interpretierten Repertoire wird die Tour einige digitale Highlights bieten, wie zum Beispiel die Möglichkeit für die Zuschauer, das Albumcover individuell zu gestalten.
Die zweite Single: „Shiny Stockings“
Die zweite Single hat eine enge Verbindung zur Insel La Gomera. Wie Natanael Ramos verrät, ist „Shiny Stockings“ „ein lustiges Arrangement von Count Basie, an dem die Band großen Spaß hat. Ich erinnere mich noch ein wenig an den Moment, als wir es auf La Gomera spielten und die Band ein paar lustige Einlagen hatte. Wir waren an diesem Abend so gut drauf, dass wir Musiker anfingen zu spielen – im Sinne von, Dinge hinzuzufügen oder Effekte zu kreieren, die die Darbietung bereicherten.“
Die Magie des Live-Albums
Der Grund für ein Live-Album liegt, in Ramos’ Worten, auch in seiner Magie: „Es geht darum, dass wir beim Hören diese Energie spüren. Das Wichtige dabei ist, dass der Mensch anfing, Musik aufzunehmen, weil er den Moment festhalten und später wiedergeben wollte. Heutzutage ist das nicht mehr so. Man nimmt auf, um einen Klang zu erhalten, der weder streng real ist noch einen Moment einfängt. Daher ist der Sinn der Aufnahme verloren gegangen. Heute nimmt man nicht mehr auf, sondern produziert. Folglich kann man nur auf Live-Alben wirklich festhalten, was in dem Moment passiert. Daher ist es so wichtig, dass dieses Album live ist. Das heißt, die Leute werden die Magie hören und spüren können, die in diesem Moment da war. Sicherlich wäre alles technisch und mathematisch viel perfekter, wenn wir in einem Studio aufnehmen würden, aber es würde die Magie fehlen, die ein Live-Album hat.“ [bara bara Comunicación]



