Vorführung von „Un volcán habitado“, einer persönlichen Chronik des Vulkanausbruchs auf La Palma

  • Der Dokumentarfilm unter der Regie von José Víctor Fuentes und David Pantaleón ist am 22., 28. und 29. April auf Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura zu sehen. 
  • Die Vorführung ist Teil der Reihe „Tiempo de memoria, memoria en el tiempo“, die von der Regierung der Kanarischen Inseln gefördert wird. 

20. April 2026. – Mit dem Entstehen eines neuen Vulkans auf der Insel La Palma entsteht auch der Dokumentarfilm „Un volcán habitado“ (Ein bewohnter Vulkan), ein kollektives Porträt über die Freundschaft und die Stärke der Bewohner eines Landes, die von Zeit zu Zeit mit der hypnotischen und zerstörerischen Kraft der Natur leben müssen. Über die Filmoteca Canaria und im Rahmen der Reihe „Tiempo de memoria, memoria en el tiempo“ (Zeit der Erinnerung, Erinnerung in der Zeit), die vom Bereich Kulturerbe des ICDC (Regierung der Kanarischen Inseln) organisiert wird, wird der Film auf Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura gezeigt.

Vorführungen auf den Kanarischen Inseln

Die erste Vorführung findet am kommenden Mittwoch, dem 22. April, im Espacio La Granja in Santa Cruz de Tenerife statt; weitere Vorführungen folgen am Dienstag, dem 28. April, im Teatro Guiniguada in Las Palmas de Gran Canaria und am Mittwoch, dem 29. April, im Auditorio Insular auf Fuerteventura. Alle Vorführungen sind kostenlos, allerdings müssen auf Gran Canaria und Teneriffa die Eintrittskarten online oder an der Kasse abgeholt werden.

Eine intime Chronik

Der Dokumentarfilm „Un volcán habitado“ erzählt vom Ausbruch des Vulkans auf La Palma im Jahr 2021 anhand der Nachrichten, die eine Gruppe von Freunden aus Kindertagen über Monate hinweg austauschte, und schafft so eine intime Chronik, in der das Staunen, die Ungewissheit und die hypnotische Schönheit des Naturphänomens in Echtzeit festgehalten werden.

Erinnerung und Territorium

Fernab von der Medienberichterstattung gibt der Film all jenen alltäglichen Erfahrungen eine Stimme, die Tag für Tag mit dem Vulkan gelebt haben. Die gemeinsame Erinnerung wird in Bildern festgehalten, in denen Widerstand, die Verbundenheit mit dem Land, das uns aufwachsen sieht, und Freundschaft zum zentralen Thema der Erzählung werden. Ein Zeugnis dessen, was verloren geht und was bleibt, jenes Bedürfnis, das kollektive Gedächtnis aus einer freundlichen Perspektive zu bewahren.

„Un volcán habitado“ ist das filmische Werk der kanarischen Filmemacher José Víctor Fuentes und David Pantaleón, zwei Künstler mit einer starken Verbindung zum Dokumentarfilm. José Víctor Fuentes ist der Direktor des Festivalito La Palma und verbindet in seinem Schaffen audiovisuelle Gestaltung mit Kulturmanagement. David Pantaleón hingegen, der auf eine solide berufliche Laufbahn zurückblicken kann, hat Filme wie „Rendir los machos“ (2021), seinen ersten Spielfilm, oder „El becerro pintado“ (2017), einen Kurzfilm mit starker symbolischer Bedeutung, gedreht.

Bei der Vorführung auf Teneriffa wird José Víctor Fuentes den Film vorstellen, während auf Gran Canaria beide Regisseure an einer Diskussion im Anschluss an die Vorführung teilnehmen werden.

Über die Filmreihe

„Tiempo de memoria, memoria en el tiempo“ setzt seine Reise fort und lädt das Publikum der Inseln ein, anhand des Dokumentarfilms über das Gedächtnis als Werkzeug zur Neugestaltung unserer Gegenwart nachzudenken. Auf diese Weise liegt der Fokus auf jenen Geschichten, die das Kulturerbe aus einer zeitgenössischen Perspektive bewahren.

Die nächsten Vorführungen sind „Ernest Cole: lost and found“ von Raoul Peck (Mai); „Madrid EXT.“ von Juan Cavestany (Juni); „Arar, sembrar, esperar“ von Antonio Rosado und Damián Santana (September); „Alcarràs“ von Carla Simón (Oktober); und „Da Vinci a subasta“ von Antoine Vitkine (November). [Gobierno de Canarias]