Liebe Leser, vor der letzten Ausgabe des Wochenblattes war wohl vielen ein wenig mulmig geworden, und ich spürte auch unter meinen Kunden eine gewisse Anspannung wegen der Auseinandersetzung an der Krim.
Natürlich gab es ein paar Schwankungen an den Börsen. Doch wie gut war es wieder einmal, einen kühlen Kopf behalten zu haben. Dann ist auch niemandem etwas passiert.
Wirtschaft
Banken müssen über Transaktionen mit 500-Euro-Scheinen informieren
Wer 500-Euro-Scheine benutzt, befindet sich zukünftig im Fokus der Finanzbehörde. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofes besagt, dass der Fiskus berechtigt ist, Personen zu überwachen, welche mit „großen Scheinen“ bezahlen.
Immobilienpreise fallen weiter
Laut dem Unternehmen Sociedad de Tasación, das sich mit Schätzungen beschäftigt, ist der Immobilienpreis im ersten Jahresquartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 6% auf 1.270 Euro pro Quadratmeter zurückgegangen.
Stromversorger setzt Drohnen ein
Dass man Drohnen auch für friedliche Zwecke einsetzen kann, zeigt der Stromversorger Endesa, der für die Überprüfung insbesondere schwer zugänglicher Stromtrassen in Zukunft mit Kameras bestückte ferngesteuerte Fluggeräte einsetzen wird.
Keine Angst vor dem „Schwarzen Mann“
Die Europäische Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) hatten Ende März wieder die im Volksmund als „Männer in Schwarz“ bekannten Kontrolleure ausgeschickt, um die Entwicklung der Wirtschaft und die Sanierung des Finanzsystems unter die Lupe zu nehmen.
Wachstum versus Arbeitslosigkeit
Das Finanzinstitut BBVA hat erneut einen Bericht über die wirtschaftliche Lage auf den Kanaren und Vorschläge zur Ankurbelung der Konjunktur ausgearbeitet. Die wurden dieser Tage in Las Palmas de Gran Canaria von Rafael Doménech, Leiter der Abteilung Wirtschaft von BBVA Research, und Fernando Alonso, Gebietsleiter der BBVA auf den Kanaren, vorgestellt.
Straßencafés wollen auf die Barrikaden gehen
Dass die Gemeinde Puerto de la Cruz in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt und sich zum Sparen gezwungen sieht, ist kein Geheimnis. Nun hat es die Stadtverwaltung nach Meinung der Straßengastronomie zu weit getrieben, denn auf einmal flatterten den Eigentümern von Cafés und Restaurants, die ihre Tische und Stühle auf öffentlichem Weg aufstellen, saftige Zahlungsaufforderungen für die Sondernutzungsgebühr ins Haus.
Korruption im Schatten der Immobilienblase
José Luis Martín, der ehemalige Bürgermeister von Seseña, einer Stadt in der Provinz Toledo nahe Madrid, muss sich vor Gericht wegen Rechtsbeugung und Geldwäsche von fast einer Million Euro unbekannter Herkunft verantworten.
Schlechter März
Während spanienweit sowohl im Vorjahres- als auch im Monatsvergleich mehr Sozialversicherte und weniger Arbeitslose gezählt wurden, verzeichneten die kanarischen Arbeitsämter zwischen Februar und März einen Anstieg um fast 2.000 Arbeitslose. Im Jahresvergleich wurde jedoch ein Rückgang von fast 5% bzw. über 14.000 auf fast 277.000 Arbeitslose registriert.
Eröffnung der Umgehungsstraße verschoben
Die neue Umgehungsstraße von Tacoronte ist nun doch nicht, wie zunächst angekündigt, Ende März eröffnet worden. Die starken Regenfälle der letzten Wochen sowie die Umleitung von Asphaltlieferungen zu den Bauarbeiten am Schnellstraßenring haben zu der Verzögerung beigetragen.





