Die Erleichterung schien ihr ins Gesicht geschrieben, als Fátima Báñez, Ministerin für Arbeit und Sozialversicherung, Anfang April bekannt geben konnte, dass die erhoffte Erholung des Arbeitsmarktes endlich eingetreten zu sein scheine. Die neuesten Daten bestätigten erneut einen Anstieg der Sozialversicherten und einen Rückgang der Arbeitslosenzahl.
Wirtschaft
Fast ein Viertel lebt von unter 456 Euro im Monat
Das durchschnittliche Einkommen der Canarios ist, nach Erhebungen des Kanarischen Statistischen Instituts Istac in den letzten sechs Jahren um 17% von 1.950 Euro im Jahr 2007 auf 1.619 Euro im vergangenen Jahr gesunken.
Cepsa-Raffinerie will Arbeitsplätze abbauen
Der Erdölkonzern Cepsa will spanienweit 320 Arbeitsplätze abbauen. Auch die seit Monaten von wiederholten Produktionsstopps betroffene Raffinerie in Santa Cruz kommt nicht ungeschoren davon. Hier sollen 31 Stellen mittels eines sogenannten ERE gestrichen werden.
Full House in den Osterferien
Der Tourismus boomt, und Ostern macht da keine Ausnahme. Die Aussichten sind gut, und glaubt man den Prognosen des Hotelverbands Ashotel für die Provinz Santa Cruz de Tenerife, werden sich die Hoteliers kaum beklagen können.
Halbe Zimmerzahl, doppelte Qualität
Im Gespräch mit einer lokalen Tageszeitung kündigte Ramón Borell, Generaldirektor der Kette Expo Hoteles & Resort, die baldige Renovierung des Hotels Mediterranean Palace im Inselsüden an.
Die „böse Bank“ gibt Gas
Im Zuge der spanischen Finanzkrise wurde die Pleite verschiedener spanischer Sparkassen (insbesondere BFA-Bankia, Catalunya Banc, NCG Banco-Banco Gallego y Banco de Valencia, BMN, Ceiss, Liberbank y Caja3) dadurch vermieden, dass die EU zum einen frisches Geld zur Verfügung stellte, zum anderen aber, dass viele notleidende Immobilienkredite, resultierend aus waghalsigen Finanzierungen dieser Banken in die spanische „bad bank” (Sociedad de Gestión de Activos Procedentes de la Reestructuración Bancaria, S.A. SAREB) abgeschoben werden konnten.
Spanische Plusvalía darf nicht dem Käufer auferlegt werden
Es mehren sich Urteile des Europäischen Gerichtshofs, die in innerstaatlichen Rechtsstreitigkeiten Recht sprechen. Es handelt sich hierbei in der Regel um die konkrete Auslegung von EU-Richtlinien. Dies führt letztlich zu einer Vereinheitlichung der Rechtsprechung der EU-Staaten in Bezug auf europäische Rechtsnormen.
Auslandsverschuldung geht zurück
Die Auslandsverschuldung der Wirtschaft ging im vergangenen Jahr auf 160% des Bruttoinlandsproduktes bzw. 1,63 Billion Euro zurück, das ist der geringste Stand der letzten vier Jahre. Das geht aus den neuesten Daten der Spanischen Nationalbank hervor.
Entlassungen bei den börsennotierten Firmen
Aus einem Bericht der nationalen Wertpapier-Börsenkommission geht hervor, dass die börsennotierten Unternehmen zwischen Dezember 2012 und Juni 2013 ihre Belegschaften um 9% bzw. fast 121.000 Angestellte abgebaut haben.
8,5 Millionen Wohnungen ohne Versicherungen
Die Wirtschaftskrise hat sich auch auf den Versicherungsschutz der Bürger ausgewirkt. Nach einer Studie, die jetzt auf der Website Kelisto.es veröffentlicht wurde, haben 30% aller Wohnungen in Spanien keine Hausratsversicherung.



