Eindrucksvoll zeigt das Satellitenbild wie Massen von Sandstaub aus Süd-Marokko und der West-Sahara vom starken Wüstenwind hundert Kilometer über den Atlantik getragen werden und Fuerteventura und Lanzarote einhüllen.
Schon kurz nach dem Zeitpunkt dieser Aufnahme war auch Gran Canaria in dichten gelblichen Dunst eingehüllt. Ungewöhnlich schnell erreichte die Calima-Wolke alle Inseln. Die Sicht wurde auf den östlichen Inseln von normalerweise zehn auf eineinhalb bis vier Kilometer eingeschränkt.
Umwelt
500 freiwillige Helfer pflanzten mehrere tausend Bäume
Am letzten Januar-Wochenende herrschte in den Waldgebieten Teneriffas ein reges Treiben.
Verschiedene Organisationen und Gruppen von freiwilligen Helfern fanden sich unter der Anleitung von Technikern des Cabildos in Mataznos und La Florída im Gemeindegebiet von La Orotava sowie in den Höhen von Santa Cruz ein, um Baumpflanzaktionen durchzuführen.
Die Renaissance des Waldes
Wenn man Berichte über die häufigen Waldbrände liest und die Angaben darüber, wie viele Hektar Baumbestand jedes Mal vernichtet werden, schleicht sich schnell das Gefühl ein, bald werde von Teneriffas Wäldern nicht mehr viel übrig sein.
Die Strände Playa Jardín und Martiánez werden gesäubert
Der heftige Regen an Heiligabend hat nicht nur in den höher gelegenen Orten von La Orotava und Los Realejos Spuren hinterlassen. Die Wassermassen, die durch die Schluchten und Kerbtäler Richtung Meer flossen, brachten Geröll und Müll mit sich, der sich an den Mündungen der Barrancos sammelte.
Stromtrasse unter die Erde verlegt
Los Realejos ist schöner geworden. Wo noch vor Kurzem hässliche Strommasten aufragten und Kabel das Landschaftsbild störend in Streifen schnitten, kann der Blick jetzt wieder frei schweifen.
Palmenprojekt Valle Gran Rey
La Gomera hat mit mehr als 100.000 Palmen den größten Bestand auf dem gesamten kanarischen Archipel. Die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis) ist ein Wahrzeichen der Kanarischen Inseln und wurde unter Naturschutz gestellt.
Ein ganz normales Phänomen
Zum Jahreswechsel wurden auf El Hierro wieder leichte Erdstöße gemessen. Kurz darauf nahm der Vulkanexperte Nemesio Pérez Stellung zum Ursprung des vollkommen natürlichen und in keiner Weise beunruhigenden Phänomens.
Mit den kanarischen Vulkanen durch das Jahr
Das vulkanologische Institut der Kanaren (Involcán) hat auch für 2013 wieder einen Wandkalender herausgegeben, der jeden Monat einen Vulkanausbruch in der Geschichte der Inseln in Bildern zeigt.
Erste Dekontaminationsanlage für Kühlgas der Welt
Auf dem Firmengelände des Recyclingunternehmens E-Waste Canarias entsteht die erste Dekontaminationsanlage für Kühlgase weltweit.
Weniger Geld für Garajonay
Auch die Nationalparks werden nicht vom allgemeinen Sparzwang verschont. Im Regionalhaushalt 2013 wurden die Mittel für La Gomeras Nationalpark Garajonay von 1,756 Millionen Euro auf nur noch 619.000 Euro gekürzt.











