Noch sind nicht alle Gefahren gebannt, doch seit dem 1. Dezember können die Einwohner der Kanarischen Inseln immerhin etwas ruhiger schlafen, denn so schnell wird es an der kanarischen Küste keine Ölkatastrophe geben.
Umwelt
Das „heimliche“ Wachsen des Granadilla-Hafens
Kaum hat die EU-Kommission grünes Licht für das umstrittene Hafenprojekt von Granadilla erteilt, schmieden die Interessenverbände auch schon neue Pläne für dessen Vergrößerung. Tatsächlich wurden die ursprünglichen Baupläne für den Industrie- und Handelshafen 2005 angesichts des immensen Drucks, den Projektgegner und Umweltschützer ausübten, um einiges reduziert.
Erneuter massiver Protest gegen Hafenprojekt von Granadilla
Die Tatsache, dass die EU-Kommission nach monatelangen Verzögerungen Mitte Oktober dem umstrittenen Projekt zum Bau eines Industrie- und Handelshafens in Granadilla seinen Segen erteilte, hat erneut die Projektgegner auf den Plan gerufen.
Umsorgtes Maskottchen
Eine Gruppe von Sporttauchern von La Gomera hat sich ein seltenes Maskottchen ausgesucht. Lola haben sie die Meeresschildkröte getauft, die einer von ihnen vor zwei Jahren am Strand Playa de la Cueva bei San Sebastián fand. Das anscheinend sterbenskranke Tier wurde von den Tauchern liebevoll gepflegt und umsorgt und tatsächlich erholte sich Lola.
„Vulkanologisches Institut – wer bremst es?“
Der kanarische Vulkanologe und Leiter der Abteilung für Umwelt des ITER (Instituto Tecnológico y de Energías Renovables) auf Teneriffa, Nemesio Pérez, wundert sich in einem offenen Brief an die zuständigen Behörden, den er in mehreren lokalen Tageszeitungen veröffentlicht hat, über das schleppende Vorankommen des Projektes zur Schaffung des „Vulkanologischen Institutes der Kanaren“.
50 „doofe“ Meeresschildkröten geschlüpft
Warum die Unechte Karettschildkröte (Caretta Caretta) hier „Tortuga boba“ – doofe Schildkröte – genannt wird, ist schleierhaft. Immerhin sind diese erstaunlichen Meeresbewohner so intelligent, dass sie nach vielen Jahren ihren Geburtsort wiederfinden, um ihre Eier an dem selben Strand abzulegen.
„Eine neue Katastrophe ist jederzeit möglich“
Am 13. November jährte sich zum vierten Mal die fatale Havarie des griechischen Öltankers Prestige vor der galicischen Küste, Auslöser einer der größten Umweltkatastrophen Spaniens. Während auf nationaler Ebene das Thema nur noch am Rande zur Sprache kommt, ist für die Einwohner Galiciens, der von der Ölkatastrophe am meisten betroffenen autonomen Region, die Angelegenheit noch längst nicht abgeschlossen.
Solaranlagen ab 2007 in Spanien Pflicht
Bereits im März kommenden Jahres soll ein neues Gesetz in Spanien in Kraft treten, durch das alternative Energien entschiedener gefördert werden. Wie Umweltministerin Cristina Narbona Mitte November bekannt gab, müssen sämtliche Neubauten sowie renovierte Wohnhäuser ab März 2007 mit Solaranlagen versehen werden.
Wer verschmutzt, muss bezahlen
„Gesetz für die umweltliche Verantwortung“, so in etwa lautet die Übersetzung eines neuen Gesetzes, das die spanische Regierung jetzt vorgestellt hat.
Grünes Licht für Granadilla-Hafen
Nach jahrelangem Hin und Her hat Brüssel am 6. November schließlich einem der umstrittensten Bauprojekte Teneriffas seinen Segen erteilt: dem Industrie- und Handelshafen an Granadillas Küste.










