Die Generaldirektorin der spanischen Finanzbehörde, Beatriz Viana, ist von ihrem Posten zurückgetreten, den sie erst vor 18 Monaten übernommen hatte.
Spanien
Amtsmüde
José Ignacio Wert, der unbeliebteste Minister im Kabinett von Mariano Rajoy, ist offenbar amtsmüde.
Vier Stunden mit Bárcenas
Pedro J. Ramírez, der Direktor der Zeitung El Mundo, hatte Gelegenheit, sich vier Stunden lang mit dem ehemaligen Schatzmeister der Partido Popular, Luis Bárcenas, zu unterhalten, bevor dieser in Untersuchungshaft genommen wurde.
Chronologie einer „fiskalischen“ Verwirrung
Eine Information, die von der Finanzbehörde auf Antrag des Richters José Castro angefertigt wurde, der die Untersuchungen im Fall Nóos – dem Korruptionsskandal von Iñaki Urdangarin, Schwiegersohn des spanischen Königspaares – leitet, hat einen Skandal und spanienweites Kopfschütteln ausgelöst. Richter Castro, der die Infantin Cristina von der Anklage im Fall Nóos ausklammern musste (das Wochenblatt berichtete) wollte auf jeden Fall ihre „Steuerehrlichkeit“ überprüfen und forderte am 24. Mai beim Fiskus die Steuerakten der Prinzessin der letzten zehn Jahre an.
Straßenbahn reist zu den Antipoden
Not, Krise und notorischer Geldmangel machen Spaniens Gemeinden erfinderisch. Was tun mit einer Straßenbahn, die wegen mangelnder Rentabilität stillgelegt wurde und deren Wartung trotzdem noch 80.000 Euro im Jahr verschlingt.
Private Solaranlagenbetreiber stehen kurz vor der Pleite
Noch vor nicht allzu langer Zeit unterstützte die damalige Regierung die Einrichtung von Fotovoltaikanlagen aus umweltpolitischen Gründen und als Investition in die Zukunft. Nun stehen viele Kleinanleger wegen der Subventionskürzungen und Steuererhöhungen kurz vor dem Bankrott.
Sparen auf Kosten der Rentner
Unter allen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen hat sich die Erhöhung bzw. für Rentner die Einführung der Medikamentenzuzahlung als die „erfolgreichste“ erwiesen. Innerhalb eines halben Jahres konnten die autonomen Regionen über eine halbe Milliarde Euro sparen.
Arbeitgeberverband will Fehlzeiten der Angestellten bestrafen
José de la Cavada, zuständig für den Bereich Angestelltenverhältnisse innerhalb des Spanischen Arbeitgeberverbandes CEOE, ist immer für eine polemische Aussage gut.
Kreditkarte für Lebensmittel
Nach Barcelona und Andalusien will nun auch Extremadura den Kampf gegen den wachsenden Hunger in der Bevölkerung aufnehmen. So kündigte Regionalpräsident José Antonio Monago die Einführung von „Supermarktgutscheinen“ an.
Staat schließt öffentliche Unternehmen
Kürzlich präsentierte die Zentralregierung die Einzelheiten der geplanten Verwaltungsreform. Es geht darum, die öffentlichen Gelder nicht mehr aus dem Fenster zu werfen, die Kosten zu kürzen, effizienter zu werden und den Staatsapparat sowie die Regionen in die Zukunft zu führen.










