Not, Krise und notorischer Geldmangel machen Spaniens Gemeinden erfinderisch. Was tun mit einer Straßenbahn, die wegen mangelnder Rentabilität stillgelegt wurde und deren Wartung trotzdem noch 80.000 Euro im Jahr verschlingt.
Spanien
Private Solaranlagenbetreiber stehen kurz vor der Pleite
Noch vor nicht allzu langer Zeit unterstützte die damalige Regierung die Einrichtung von Fotovoltaikanlagen aus umweltpolitischen Gründen und als Investition in die Zukunft. Nun stehen viele Kleinanleger wegen der Subventionskürzungen und Steuererhöhungen kurz vor dem Bankrott.
Sparen auf Kosten der Rentner
Unter allen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen hat sich die Erhöhung bzw. für Rentner die Einführung der Medikamentenzuzahlung als die „erfolgreichste“ erwiesen. Innerhalb eines halben Jahres konnten die autonomen Regionen über eine halbe Milliarde Euro sparen.
Arbeitgeberverband will Fehlzeiten der Angestellten bestrafen
José de la Cavada, zuständig für den Bereich Angestelltenverhältnisse innerhalb des Spanischen Arbeitgeberverbandes CEOE, ist immer für eine polemische Aussage gut.
Kreditkarte für Lebensmittel
Nach Barcelona und Andalusien will nun auch Extremadura den Kampf gegen den wachsenden Hunger in der Bevölkerung aufnehmen. So kündigte Regionalpräsident José Antonio Monago die Einführung von „Supermarktgutscheinen“ an.
Staat schließt öffentliche Unternehmen
Kürzlich präsentierte die Zentralregierung die Einzelheiten der geplanten Verwaltungsreform. Es geht darum, die öffentlichen Gelder nicht mehr aus dem Fenster zu werfen, die Kosten zu kürzen, effizienter zu werden und den Staatsapparat sowie die Regionen in die Zukunft zu führen.
Schwarze Kassen
Pablo Ruz, Richter am Nationalgericht, ist nicht nur für die Untersuchungen im Fall von Iñaki Urdangarin, Ehemann der Infantin Cristina, zuständig, sondern führt auch die Ermittlung im Fall Korruptionsnetz „Gürtel“ durch.
„Heiratsvermittlung“ aufgeflogen
Im Großraum Madrid ist eine weitverzweigte Bande aufgeflogen, die Scheinehen einfädelte und bei der Schließung der Ehen Hilfe leistete.
Tempo 130 – nur heiße Luft um Nichts?
Die Diskussion um die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h hält an, denn weder das Verkehrsamt DGT noch die Experten können – oder wollen – sich festlegen, welche Straßen den Voraussetzungen genügen.
Spanien gerät zunehmend unter Druck
In der EU mehrt sich der Widerstand gegen die Handhabung der Zwangsräumungen in Spanien.







