Januar ist seit jeher ein schlechter Monat für den Arbeitsmarkt. Die Zahlen der Sozialversicherten erreichen Tiefststände. Seit Beginn der Aufzeichnungen war es so, und der Januar 2016 ist keine Ausnahme.
Spanien
Investition in die Zukunft
Im Rahmen der Studie „Schüler mit geringer Leistungsfähigkeit: warum bleiben sie zurück und wie kann man ihnen zum Erfolg verhelfen“ hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ermittelt, dass jeder zehnte spanische Schüler im Alter von 15 Jahren nicht über ein in diesem Alter vorauszusetzendes Grundwissen verfügt.
Rentenkasse halbiert
Das staatliche Sozialsystem „Seguridad Social“ hat, laut einem Bericht, welchen Arbeitsministerin Fátima Bañez Ende Januar dem Ministerrat vorlegte, im vergangenen Jahr für die Sicherstellung der Rentenzahlungen auf 13,25 Milliarden Euro aus dem Rentenreservefonds zurückgegriffen.
Kinder immer später
Gemäß einer Studie wird jede vierte Frau der Generation der End-70er kinderlos bleiben.
Frauen im Abseits
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Verlauf des Jahres 2015 laut EPA, der vierteljährlichen Umfrage zur Beschäftigung des Nationalen Statistikinstituts, um 678.000 Personen zurückgegangen.
Schwarzmalerei
Jorge Fernández, bisheriger Innenminister im Kabinett Rajoy, versucht sich ebenso wie sein Chef Mariano Rajoy in der Schwarzmalerei.
Treuer Fan
Plácido Domingo, spanischer Tenor von Weltruf, konnte kürzlich seinen 75. Geburtstag feiern – dreimal fünfundzwanzig – wie er scherzhaft erklärte.
Ein würdiges Ende
Rosa Díez, die Gründerin der liberalen UPyD – Union für Fortschritt und Demokratie -, die vor einigen Tagen ihren Austritt erklärt hat, verlangt für die Partei, die unter einer schweren Krise leidet und in der Auflösung begriffen ist, ein würdiges Ende.
Der Countdown läuft
Seit König Felipe VI. dem sozialistischen Präsidentschaftskandidaten den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt hat, läuft für Pedro Sánchez der Countdown.
Am 2. März beginnt im Parlament die Debatte über die Bildung der Regierung. Doch trotz aller Bemühungen Sánchez’, auch die kleineren Parteien für eine Koalition zu gewinnen, waren die erforderlichen Stimmen bei Redaktionsschluss noch nicht beisammen. Sollte Sánchez scheitern, könnten Neuwahlen stattfinden.
Wohlgemeinter Rat
Ex-Präsident Felipe González hat kürzlich erklärt, wenn er Susana Díaz – derzeit Regierungspräsidentin in Andalusien und Sekretärin der PSOE in dieser Region – wäre, würde er sich weder um den Posten der Generalsekretärin bewerben, noch als Präsidentschaftskandidatin bei möglichen Neuwahlen kandidieren.








