Im „Centro de Recuperación de Fauna Silvestre La Tahonilla“, sozusagen eine Pflege- und Erholungsstation für verwundete Wildtiere, die das Cabildo von Teneriffa in La Laguna unterhält, wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 378 Tiere verarztet, gesund gepflegt und anschließend wieder ausgewildert.
Umwelt
„Wildes Gummireifendepot“ angezeigt
Los Verdes, die grüne Partei in La Orotava hat eine Anhäufung ausgedienter Autoreifen unterhalb der Urbanisation Lercaro angezeigt, die ihrer Ansicht nach eine ernste Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt darstellen.
Sozialisten gegen Windkraftanlagen am Meer
Die sozialistische Fraktion im Cabildo von Teneriffa hat sich im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Bodenordnungsplans PIOT zur Anpassung an den neuen Richtlinienkatalog dafür ausgesprochen, dass ein generelles Verbot für die Errichtung von Windkraftanlagen an der Küste erlassen wird.
Der Friedhof des Roten Thunfischs
Greenpeace-Aktivisten haben vor der Küste von Murcia einen „Friedhof im Mittelmeer“ montiert, um auf die akute Gefährdung des Roten Thunfischs aufmerksam zu machen. Das Überleben dieser Art im Mittelmeer hängt nach Ansicht der Umweltschützer am seidenen Faden und Greenpeace inszenierte in der Nähe einer Fischzuchtfarm das tragische Ende, das dem Speisefisch bevorsteht, wenn nicht umgehend Maßnahmen zum Schutz dieser Art ergriffen werden.
Sanierungsarbeiten am Martiánez-Strand
Im Wochenblatt-Interview im Juni kündigte Puertos Bürgermeister Marcos Brito an: „Wir hoffen, dass bis 7. Juli oder bis sagen wir Mitte Juli der Strand von Steinen befreit und die Zugänge repariert werden können“. Zwar wurde dieser Termin nicht eingehalten, doch nach dem Motto „besser spät als nie“ wurden in den letzten zwei Wochen doch noch die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten am Martiánez-Strand durchgeführt.
Icod de los Vinos bleibt sauber
Die Gemeinde Icod de los Vinos hat in Zusammenarbeit mit dem städtischen Reinigungsunternehmen Icodemsa eine Kampagne gestartet, um die Bevölkerung auf das Thema Sauberkeit und Müllvermeidung aufmerksam zu machen.
Cabildo wirbt weiter für neuen Müllentsorgungsplan
Teneriffas Umweltbeauftragter Wladimiro Rodríguez Brito wirbt weiter fleißig für den neuen Müllentsorgungsplan der Insel, der Ende dieses Jahres stehen soll und so manchen Umweltschützer beunruhigt. Die Müllkippe in der Gemeinde Arico, über die fast der gesamte Müll der Insel verwertet und entsorgt wird, ist längst überlastet (das Wochenblatt berichtete), und Rodríguez Brito unterstreicht: „Nicht alle Abfälle können über Arico entsorgt werden, denn wir können nicht jeden Tag 2.000 Kilogramm Müll auf diesem Gelände vergraben“.
„Murcia und Valencia verschwenden Wasser“
Mitten in einem der trockensten Sommer seit 1947 und mit einem erschreckend niedrigen Wasserstand in den spanischen Stauseen halten es die Regierungen der autonomen Regionen Comunidad Valenciana und Murcia nicht für nötig, Maßnahmen zur Wassereinsparung anzuordnen.
Wasserreserven sinken weiter
Der Wassermangel verschärft sich in Spanien zusehends. Nach jüngsten Angaben liegt der Wasserstand in den Stauseen inzwischen um 15 Punkte unter dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre.
Aufatmen und Trauer nach den verheerenden Waldbränden im nordspanischen Galicien
Nach fast zweiwöchigem Kampf gegen über hundert Waldbrände im Nordwesten Spaniens konnten Mitte August endlich alle Feuer als unter Kontrolle gebracht vermeldet werden. Den Löschmannschaften kamen einsetzende Regenfälle zu Hilfe, die die letzten Brandherde zum Erlöschen bzw. unter Kontrolle brachten.










