Der Wassermangel verschärft sich in Spanien zusehends. Nach jüngsten Angaben liegt der Wasserstand in den Stauseen inzwischen um 15 Punkte unter dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre.
Umwelt
Aufatmen und Trauer nach den verheerenden Waldbränden im nordspanischen Galicien
Nach fast zweiwöchigem Kampf gegen über hundert Waldbrände im Nordwesten Spaniens konnten Mitte August endlich alle Feuer als unter Kontrolle gebracht vermeldet werden. Den Löschmannschaften kamen einsetzende Regenfälle zu Hilfe, die die letzten Brandherde zum Erlöschen bzw. unter Kontrolle brachten.
Umwelt nicht im Vordergrund
Nur ein Bruchteil der Inselbevölkerung sorgt sich vorrangig um Umweltprobleme, so das Ergebnis eines „Ökobarometers”, das jüngst im Auftrag von Teneriffas Umweltamt erstellt wurde. Nur 4,5% der Befragten nannten an erster Stelle Umweltprobleme auf die Frage nach den Problemen der Insel, die am dringendsten einer Lösung bedürfen.
„Silberner Besen“ für Reinigungsdienst
Der Bürgermeister der Gemeinde Guía de Isora, Pedro Manuel Martín Domínguez, konnte kürzlich in Madrid einen Preis für besondere Leistungen in Sachen Entsorgungspolitik entgegennehmen.
„Solange die Bevölkerung glaubt, dass ihr Müll wie durch Zauberei verschwindet, wird sich nichts ändern!”
Noch in diesem Jahr soll der neue Müllentsorgungsplan PTEO der Insel in Kraft treten, so kündigt der Umweltbeauftragte Wladimiro Rodríguez Brito an. „Wir sind schon sehr weit in der Planung”, so seine hoffnungsträchtige Aussage. Sämtliche Inselgemeinden vertreten inzwischen die Meinung, dass die Last des Müllbergs nicht allein auf Arico entfallen kann, wo seinerzeit die zentrale Müllkippe der Insel angelegt wurde.
Ersticken die Kanaren im Bauboom?
Der Besiedelungsdruck auf den Kanarischen Inseln wird immer stärker. Nur 40% der knapp 750.000 Hektar des Archipels sind bebaubar. Der Rest ist Naturpark, steil abfallendes Gelände oder über 1.200 m Höhe kein geeignetes Bauland.
Der Bauboom, der die Inseln in den letzten 15 bis 20 Jahren verändert hat, ist nicht zu bremsen. Allein zwischen 1987 und 2002 wuchs die bebaute Fläche auf dem Archipel von 6.476 auf 9.976 Hektar – das sind 54%.
La Palma wird immer mehr zum Wanderparadies
Die grünste der Kanaren ist längst als die Wanderinsel bekannt. Vor allem viele Deutsche zieht es nach La Palma, um die Schönheit der Insel zu Fuß zu erkunden. Diese dürfen sich freuen, denn ein Abkommen zwischen dem spanischen Umweltministerium und dem Cabildo von La Palma macht den weiteren Ausbau des Wanderwegenetzes der Insel möglich.
Leben, wo die Windmühlen sich drehen
Von den Häusern ist teilweise nicht viel mehr als das Dach zu sehen. Der Rest liegt unter dem Bodenniveau. Sie sehen schon recht außergewöhnlich aus. Das eine oder andere sogar ein bisschen wie das Haus von Luke Skywalkers Onkel im „Krieg der Sterne”.
Von innen ist die Raumaufteilung dann meist fast enttäuschend normal, wo doch eigentlich irgendwelche futuristischen Designs zu erwarten gewesen wären.
40% mehr bebautes Gelände in Spanien
In den letzten 18 Jahren ist die Summe bebauter Gebiete in Spanien um 40% angestiegen und zwar mit einer Wachstumsrate, die weit über der anderer europäischer Länder liegt. Das ist einer der wichtigsten Punkte eines Berichts über die Veränderung der Bodennutzung, den das spanische Überwachungszentrum für nachhaltige Entwicklung jetzt veröffentlicht hat.
Mehr Gebühren für laute Flugzeuge
Höhere Gebühren für Flugzeuge mit größerer Lärmentwicklung. Das will AENA, das öffentliche Unternehmen, das die spanischen Fughäfen verwaltet, dem Wirtschaftsminister vorschlagen. Bei der Neufestsetzung der Tarife für das kommende Jahr denkt AENA an Zuschläge für Maschinen, die bei Start und Landung überdurchschnittlichen Lärm entwickeln.










