In diesem Jahr wurde der Bau von 1,5 Millionen Wohnungen an der spanischen Küste genehmigt, doppelt so viel wie 2005. Das hat Greenpeace jetzt bekannt gegeben. Die Naturschutz-Organisation hat festgestellt, dass Valencia und Andalusien die Regionen sind, die ihre Küste am wenigsten schützen, was unkontrollierte Bebauung und die Konstruktion von Sporthäfen und Golfplätzen betrifft.
Umwelt
Tierkrankenhaus La Tahonilla
Das Cabildo von Teneriffa hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 387 verletzte Wildtiere von 55 verschiedenen Spezies in seinem Zentrum für Rehabilitation aufgenommen und behandeln lassen.
Quallenplage auf La Palma
Sie tragen einen recht eigenartigen Namen: Portugiesische Galeeren (Physalia physalis), heißt die Quallenart, die in den letzten Wochen die Badebuchten im Westen La Palmas heimgesucht haben. In el Remo, Charco Verde, Puerto de Naos und Puerto de Tazacorte tauchten hunderte dieser unangenehmen Meeresbewohner auf.
Tinajo soll zur Rallye-Strecke werden
Jesús Machin, der Bürgermeister der Gemeinde Tinajo auf Lanzarote hat es sich in den Kopf gesetzt, eine Rennstrecke zu bauen. Das Gelände von 180.000 Quadratmeter besitzt er bereits. Es ist sein Eigentum.
Ein künstliches Meeresreservat zur Besinnung
Die Fischereibehörde hat im Leuchtturm von Fuencaliente auf La Palma das erste Informations- und Schulungszentrum eines Meeresreservats auf den Inseln eröffnet. Das „Centro de Interpretación de la Reserva Marina“ beschäftigt sich mit dem Meeresreservat an der Südwestküste der Insel und hat das Ziel, die Welt des Ozeans der Bevölkerung – insbesondere Schülern – näher zu bringen und dadurch ihr Umweltbewusstsein zu fördern.
Verwunderliche Gleichgültigkeit
Dass in der Johannisnacht nicht nur der Tradition wegen allerorts kleine und große Feuer entzündet werden, ist bekannt. Viele Fincabetreiber und auch Stadtmenschen nutzen die Gelegenheit, um Verschiedenes zu verbrennen. Doch die Vielzahl der Gegenstände, die mittlerweile als Brennmaterial verwendet werden, ist erschreckend.
Neue Wasserreservoirs
Das Cabildo von Teneriffa hat beschlossen, auf der Nord- und der Südseite der Insel jeweils ein Wasserreservoir zu bauen, um den Hubschraubern die Löscharbeiten in einer Höhe von über 1.500 Metern zu erleichtern. Es wird damit verhindert, dass sie die Passatwolken durchfliegen müssen, was immer ein gefährliches Unterfangen ist.
Meeresschildkröten in Gefahr
Das Cabildo von Teneriffa macht durch ein Abkommen mit der Stiftung Neotrópico die Durchführung von Artenschutz- und Rettungsprojekten für Meeresschildkröten möglich. Alle Arten von Meeresschildkröten, die auf den Kanaren vorkommen sind vom Aussterben bedroht und das Umweltamt der Inselverwaltung setzt sich für den Schutz dieser besonderen Tiere ein.
Vulkanrisikoplan soll bis Ende 2006 stehen
Nachdem im Jahr 2004 ein so genanntes „erhöhtes Vulkanrisiko“ die Bevölkerung auf Teneriffa verängstigte, wurden auf regionaler wie nationaler Ebene verschiedene Maßnahmen ergriffen. Eine „Vulkanampel“ wurde eingerichtet, die je nach Stärke der vulkanischen Aktivität grün, gelb, orange oder gar rot leuchtet – seit Monaten steht die Ampel unverändert auf Grün.
Famara rettet sein Camping
Das Cabildo von Lanzarote und die Gemeinde Teguise erreichten sozusagen in letzter Minute eine Einigung um wenigstens provisorisch die Situation der Camper am Strand von San Juan bei Famara zu regeln, die dort den Sommer verbringen wollen.







