Die sozialistische Fraktion im Cabildo von Teneriffa hat sich im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Bodenordnungsplans PIOT zur Anpassung an den neuen Richtlinienkatalog dafür ausgesprochen, dass ein generelles Verbot für die Errichtung von Windkraftanlagen an der Küste erlassen wird.
Umwelt
Der Friedhof des Roten Thunfischs
Greenpeace-Aktivisten haben vor der Küste von Murcia einen „Friedhof im Mittelmeer“ montiert, um auf die akute Gefährdung des Roten Thunfischs aufmerksam zu machen. Das Überleben dieser Art im Mittelmeer hängt nach Ansicht der Umweltschützer am seidenen Faden und Greenpeace inszenierte in der Nähe einer Fischzuchtfarm das tragische Ende, das dem Speisefisch bevorsteht, wenn nicht umgehend Maßnahmen zum Schutz dieser Art ergriffen werden.
Anwohner von Puerto monieren erneut Abwasserentsorgung ins Meer
An den heißen Sommertagen Ende August gingen Anwohner des Ortsteils Punta Brava in Puerto de la Cruz mit ihren Beschwerden über die Entsorgung von Abwasser ins Meer erneut an die Öffentlichkeit. In verschiedenen Lokalzeitungen erschienen Berichte über die Klagen der Bürger, die behaupten, ihre Kinder könnten an manchen Tagen bedingt durch die Wasserverschmutzung nicht mehr im Meer baden.
15 Anlagen kämpfen um das Gütesiegel EcoResort
TUI Hotels & Resorts vergibt in Kooperation mit dem Umweltmanagement der TUI AG zur Wintersaison 2006/07 erstmals das konzerneigene Gütesiegel „EcoResort“. Europas größter Ferienhotelier zeichnet damit das Engagement der konzerneigenen Hotel- und Clubbetriebe für die Erhaltung und den nachhaltigen Schutz der Standorte in ihren Gastländern aus. „Innovatives Umweltmanagement ist wesentlicher Bestandteil der Qualitätsstrategie von TUI Hotels & Resorts, denn ohne Umweltqualität gibt es keine Urlaubsqualität und keine Gästezufriedenheit“, erklärt Karl J. Pojer, Bereichsvorstand TUI Hotels & Resorts der TUI AG. „Die Implementierung von EcoResort macht die ökologische Arbeit unserer Hotelpartner messbar.“
Jagd auf Arruís zeigt wenig Erfolg
Kann ein Wildtier wie etwa ein Schaf ein Schädling sein? Ja, wenn es sich in großen Gruppen innerhalb der Grenzen eines fragilen ökologischen Gebiets wie dem Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma aufhält.
Schutz für höhere Gefilde
La Palmas Inselverwaltung will den Himmel über der kleinen Kanareninsel zum Weltbiosphärenreservat erklären lassen.
Sanierungsarbeiten am Martiánez-Strand
Im Wochenblatt-Interview im Juni kündigte Puertos Bürgermeister Marcos Brito an: „Wir hoffen, dass bis 7. Juli oder bis sagen wir Mitte Juli der Strand von Steinen befreit und die Zugänge repariert werden können“. Zwar wurde dieser Termin nicht eingehalten, doch nach dem Motto „besser spät als nie“ wurden in den letzten zwei Wochen doch noch die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten am Martiánez-Strand durchgeführt.
Icod de los Vinos bleibt sauber
Die Gemeinde Icod de los Vinos hat in Zusammenarbeit mit dem städtischen Reinigungsunternehmen Icodemsa eine Kampagne gestartet, um die Bevölkerung auf das Thema Sauberkeit und Müllvermeidung aufmerksam zu machen.
Cabildo wirbt weiter für neuen Müllentsorgungsplan
Teneriffas Umweltbeauftragter Wladimiro Rodríguez Brito wirbt weiter fleißig für den neuen Müllentsorgungsplan der Insel, der Ende dieses Jahres stehen soll und so manchen Umweltschützer beunruhigt. Die Müllkippe in der Gemeinde Arico, über die fast der gesamte Müll der Insel verwertet und entsorgt wird, ist längst überlastet (das Wochenblatt berichtete), und Rodríguez Brito unterstreicht: „Nicht alle Abfälle können über Arico entsorgt werden, denn wir können nicht jeden Tag 2.000 Kilogramm Müll auf diesem Gelände vergraben“.
„Murcia und Valencia verschwenden Wasser“
Mitten in einem der trockensten Sommer seit 1947 und mit einem erschreckend niedrigen Wasserstand in den spanischen Stauseen halten es die Regierungen der autonomen Regionen Comunidad Valenciana und Murcia nicht für nötig, Maßnahmen zur Wassereinsparung anzuordnen.







