Wenn am Sonntag, dem 22. Dezember die Kinder der Schule von San Ildefonso (Madrid) in einer stundenlangen Prozedur wieder die Dutzende Gewinnzahlen der Lotería de Navidad vorsingen, bleibt ganz Spanien paralysiert.
Spanien
Endlich werden homöopathische Arzneimittel einer gesetzlichen Kontrolle unterzogen
Das Gesundheitsministerium bereitet derzeit die seit Langem geforderte gesetzliche Regelung von homöopathischen Arzneimitteln vor. Aufgrund einer fast 20 Jahre alten Übergangsbestimmung vertreiben die spanischen Apotheken momentan rund 19.000 Sorten dieser Medikamente.
Überwachungsdrohne „made in Spain“
Die Idee zur Gründung von Flightech Systems kam Francisco Gayá, als im Sommer 2006 auf allen TV-Kanälen der verzweifelte Kampf gegen die schlimmen Waldbrände übertragen wurde.
Erneuter Rückgriff auf den Renten-Reservefonds
Nachdem die Sozialversicherung in den vergangenen Jahren mehrmals auf den Reservefonds zurückgreifen musste, sah sich die Behörde Anfang Dezember gezwungen, erneut fünf Milliarden Euro zu entnehmen, um die letzten Rentenzahlungen in diesem Jahr bedienen zu können.
Guardia Civil kritisiert ihr Bewertungssystem
Der Berufsverband der Polizeibeamten der Guardia Civil (AUGC) hat die Methoden der Leistungsbewertung innerhalb dieses Polizeikorps kritisiert.
Fast jeder 5. Haushalt kann nicht ausreichend heizen
Im Winter 2012 konnten es sich 17,9% aller spanischen Haushalte nicht leisten, ihre Wohnungen ausreichend zu heizen.
Verfassungsgericht bestätigt die Grundsteuerbefreiung der Kirche
Das Spanische Verfassungsgericht hat einstimmig bestätigt, dass die Befreiung der Katholischen Kirche von den Grundbesitzabgaben „IBI“ für ihre Immobilien aller Art gesetzeskonform ist.
Ratingagenturen sind positiv gestimmt
Die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s hat in einer öffentlichen Mitteilung die Prognosen für Spanien von „negativ“ auf „stabil“ hochgestuft.
Hohe Bußgelder für aufmüpfige Bürger
„Gesetz für Bürgersicherheit“ heißt es doppelzüngig, doch das Gesetzesvorhaben der spanischen Regierung scheint eher dazu geeignet, die Bürger von sich fernzuhalten oder gar zu kriminalisieren, wenn sie Kritik am Vorgehen der Politiker zum Ausdruck bringen.
Nicht genehmigte Protestkundgebungen und Demonstrationen vor dem Kongress, dem Senat und anderen Institutionen sollen in Zukunft als „sehr schweres Vergehen“ mit bis zu 600.000 Euro Bußgeld belegt werden können.
Rajoy bezieht Stellung
Seit Langem wird Regierungschef Mariano Rajoy vorgeworfen, sich nicht den Fragen der Bürger zu stellen. Umso mehr überraschte nun, dass Spaniens Präsident dem Radiosender RNE ein Interview gegeben hat und zu aktuellen Fragen Stellung nahm.
Es wird vermutet, dieses von Alfredo Menéndez im Rahmen des Morgenprogramms geführte Gespräch gehöre bereits zur Vorbereitung auf die Wahlen in zwei Jahren. Die Strategie der Berater Rajoys läuft scheinbar darauf hinaus, einen Schlussstrich unter die harte Vergangenheit zu ziehen, die Wahlversprechen des Präsidenten nun umzusetzen und die Wählergunst wiederzugewinnen.





