Linksruck in den Gemeinden

Nach den Regional-, Cabildo- und Kommunalwahlen am 24. Mai nahm der Politpoker seinen Lauf. Die Koalitionsverhandlungen hatten auf regionaler Ebene ein Bündnis von CC und PSOE zur Folge. Auf Gemeindeebene wurde die Koalitionsvorgabe „von oben“ nicht überall befolgt. Im Norden Teneriffas konnte sich die PP über einen Machtgewinn freuen, während im Süden die Sozialisten ihre Vormachtstellung behielten. Vielerorts gab es einen Machtwechsel, wie im Rathaus von Las Palmas de Gran Canaria, in dem nach langer Zeit wieder ein Sozialist das Zepter übernahm.

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Schwere Verluste für die Konservativen

Vor den Wahlen hatte der spanische Ministerpräsident die Bürger gewarnt, keine Experimente zu machen und keine Risiken einzugehen, indem sie ihre Stimme den neuen Parteien geben, die sich zum ersten Mal zur Wahl stellten. Doch diese Warnung stieß offenbar auf taube Ohren. Die konservative Partido Popular erzielte so schlechte Ergebnisse wie seit 20 Jahren nicht mehr und verlor rund 10 % der Stimmen. Dagegen konnten die neuen Parteien kräftig punkten.

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