Nach den Regional-, Cabildo- und Kommunalwahlen am 24. Mai nahm der Politpoker seinen Lauf. Die Koalitionsverhandlungen hatten auf regionaler Ebene ein Bündnis von CC und PSOE zur Folge. Auf Gemeindeebene wurde die Koalitionsvorgabe „von oben“ nicht überall befolgt. Im Norden Teneriffas konnte sich die PP über einen Machtgewinn freuen, während im Süden die Sozialisten ihre Vormachtstellung behielten. Vielerorts gab es einen Machtwechsel, wie im Rathaus von Las Palmas de Gran Canaria, in dem nach langer Zeit wieder ein Sozialist das Zepter übernahm.
Spanien
Präsidentin Andalusiens vereidigt
Nun hat auch Andalusien wieder eine funktionsfähige Regierung. 85 Tage nach den Regionalwahlen vom 22. März, bei denen die Sozialistin Susana Diáz gewann, aber nicht die erforderliche Mehrheit erreichte, wurde sie als alte und neue Regierungschefin vereidigt.
Wird die Stierkampfarena „La Monumental“ Veranstaltungsort, Hotel oder Zirkusschule?
Seit aufgrund eines Volksbegehrens das katalanische Regionalparlament im Jahr 2010 in Katalonien den Stierkämpfen ein Ende gesetzt hat, ist die Zukunft von Barcelonas Stierkampfarena „La Monumental“ ungewiss. Kurz vor den Wahlen hatten diverse Parteien verschiedene Vorschläge unterbreitet.
Tourismus treibt Wirtschaftswachstum an
Je nachdem um welche Autonome Region es sich handelt, fällt der Weg aus der Krise mal leichter und mal steiniger aus. Insbesondere die Urlaubsgebiete sind hier im Vorteil, was eine Studie der „Airef“, einer unabhängigen Behörde zur Überprüfung der verantwortungsbewussten Verwendung öffentlicher Mittel, belegt.
Schwere Verluste für die Konservativen
Vor den Wahlen hatte der spanische Ministerpräsident die Bürger gewarnt, keine Experimente zu machen und keine Risiken einzugehen, indem sie ihre Stimme den neuen Parteien geben, die sich zum ersten Mal zur Wahl stellten. Doch diese Warnung stieß offenbar auf taube Ohren. Die konservative Partido Popular erzielte so schlechte Ergebnisse wie seit 20 Jahren nicht mehr und verlor rund 10 % der Stimmen. Dagegen konnten die neuen Parteien kräftig punkten.
Geldverschwendung
Eine weitere prominente Figur der Partido Popular, die langjährige Bürgermeisterin von Valencia, Rita Barberá, ebenfalls bei den letzten Wahlen abgesetzt, ist in den Blickpunkt der Staatsanwaltschaft geraten.
600 „absolute Mehrheiten“ weniger
Der „Blutverlust“ welchen die Partido Popular bei den Wahlen erlitten hat, umfasst rund 2,5 Millionen Wählerstimmen und den Rückgang von 10 Punkten gegenüber den Wahlen von 2011 und ein Ergebnis von 27%.
Sommerurlaub
José Luis Zapatero war von 2004 bis 2011 spanischer Präsident. Nach seinem Wahlverlust im November 2011 hatte er sich jetzt wieder in den Wahlkampf
Erste Konsequenzen in Aussicht
In der PP-Führungsspitze wird gemunkelt, dass Ministerpräsident Mariano Rajoy Generalsekretärin María Dolores de Cospedal um ihren Rücktritt bitten könnte.
Reumütiger Sünder
Marcos Benavent, ehemaliger Spitzenpolitiker der Partido Popular von Valencia, hat jahrelang die mutmaßliche Korruption seiner Parteifreunde heimlich aufgezeichnet.









