Was für die meisten Firmen im Lande eine Selbstverständlichkeit ist, ist im Fall Amazon eine Nachricht wert: Der Online-Versandhändler versteuert die Gewinne aus den über seine spanische Website getätigten Verkäufen jetzt auch über eine Tochterfirma in Spanien.
Spanien
Immigrant sollte seine Niere verkaufen
Durch eine Polizeioperation gegen eine kriminelle Organisation, welche sich auf Einbrüche in Luxusvillen spezialisiert hatte, ist auch ein Versuch aufgeflogen, von einem mittellosen Immigranten für 6.000 Euro eine Niere abzupressen.
Es gibt wieder Hoffnung
Wer die Politik der letzten 4 Jahre in Spanien verfolgt hat, kommt nicht umhin daran zu zweifeln, ob die Regierung überhaupt die Worte Demokratie und Fairness versteht.
Mehr Organspenden und -transplantationen
Die Nationale Spanische Transplantationsorganisation (ONT) gab jetzt bekannt, dass im ersten Quartal 2015 die Zahl der Organspenden und der Transplantationen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13% bzw. um 12% angestiegen sind.
Rajoy lehnte Änderungen in der Regierung ab
Gemeinsam mit dem engsten Kreis des Vorstandes der Partido Popular analysierte der Präsident am „Tag danach“ die Ergebnisse der Kommunal- und Regionalwahlen vom 24. Mai und fasste einen Entschluss: Es muss nichts geändert werden. „Wir müssen nur näher sein, wesentlich näher am Bürger und mit den Spaniern besser kommunizieren.“
Geheimnisverrat
PP-Spitzenpolitikerin Esperanza Aguirre, die mit ihrer Kandidatur um den Bürgermeisterposten von Madrid knapp gescheitert ist, hat bei der Staatsanwaltschaft eine Klage eingereicht, weil ein online-Nachrichtendienst Daten aus ihrer Steuererklärung veröffentlicht hat.
Unterschiedliche Standpunkte der Regionalpräsidenten
Der offensichtliche Machtverlust der Partido Popular bei den vergangenen Regional- und Kommunalwahlen macht sich überall bemerkbar. Der Mangel an Selbstkritik des Parteichefs Mariano Rajoy hat bei einigen Regionalpräsidenten der Partei erheblichen Unwillen ausgelöst.
Ungeliebter Parteigenosse
Luis Bárcenas, der ehemalige Schatzmeister der Partido Popular, der Korruption und Steuerhinterziehung angeklagt und zurzeit gegen Kaution auf freiem Fuß, hat die Wiederaufnahme in seine alte Partei beantragt, was jedoch strikt abgelehnt wurde, wie sein Verteidiger jetzt mitgeteilt hat.
Schwere Verluste für die Konservativen
Vor den Wahlen hatte der spanische Ministerpräsident die Bürger gewarnt, keine Experimente zu machen und keine Risiken einzugehen, indem sie ihre Stimme den neuen Parteien geben, die sich zum ersten Mal zur Wahl stellten. Doch diese Warnung stieß offenbar auf taube Ohren. Die konservative Partido Popular erzielte so schlechte Ergebnisse wie seit 20 Jahren nicht mehr und verlor rund 10 % der Stimmen. Dagegen konnten die neuen Parteien kräftig punkten.
Geldverschwendung
Eine weitere prominente Figur der Partido Popular, die langjährige Bürgermeisterin von Valencia, Rita Barberá, ebenfalls bei den letzten Wahlen abgesetzt, ist in den Blickpunkt der Staatsanwaltschaft geraten.






