Der Stadtverwaltung von Santa Cruz de Tenerife ist die Polemik um den Las Teresitas-Strand inzwischen wohl doch zu heikel geworden. Nach monatelanger Passivität wurden Mitte März jedenfalls auf Initiative der regierenden Coalición Canaria (CC) und der konservative Volkspartei (PP) überraschende Entscheidungen getroffen.
Politik
CC– keine Änderungen
Kanaren-Chef Paulino Rivero hatte es eilig klarzustellen, dass die Ergebnisse der Parlamentswahlen keinen Einfluss auf die Regierungskoalition zwischen seiner Partei, CC, und der konservativen PP haben wird.
PP –Alles wie gehabt
Der kanarische PP-Chef und Spitzenkandidat für die Provinz Las Palmas de Gran Canaria, José Manuel Soria, hat seine ganz eigene Interpretation der Wahlergebnisse. Seine Partei habe keine Einbußen erlitten.
Brasilien verweigert Spaniern die Einreise
Die brasilianische Regierung ist sauer auf Spanien. Wie es in einer offiziellen Mitteilung des Außenministeriums heißt, sei man sehr verärgert darüber, dass so vielen brasilianischen Staatsbürgern im Madrider Barajas-Flughafen die Einreise verweigert wird.
Fünfte absolute Mehrheit für Manuel Chaves
Die Bürger der südspanischen Region Andalusien waren am 9. März nicht nur dazu aufgerufen, ein neues nationales Parlament zu wählen. Als einzige autonome Region Spaniens fanden an diesem Tag auch Regionalwahlen statt.
PP-Chef Rajoy denkt nicht an Rücktritt
In der Wahlnacht stand sie noch geschlossen hinter ihm. Die Parteispitze der konservativen Volkspartei gab sich auf dem Balkon der Madrider Parteizentrale in der Callle Génova, unter dem Jubel der Anhänger den Anschein, es ihrem Chef und Spitzenkandidaten nicht anzulasten, die Wahlen erneut gegen die Sozialisten verloren zu haben.
IU – der größte Verlierer der Parlamentswahlen
Noch in der Wahlnacht musste Gaspar Llamazares, Chef und Spitzenkandidat der Vereinigten Linken (IU), eingestehen, dass die Niederlage wohl ihresgleichen sucht.
Kaum gegründet, schon auf Vormarsch
Rosa Díez könnte in etwa als spanisches Pendant von Oskar Lafontaine beschrieben werden. Zugegeben, der Vergleich ist gewagt, doch auch die aus dem Baskenland stammende Politikerin war lange Zeit aktives Mitglied der Sozialisten (PSOE) und belegte nicht selten wichtige Ämter innerhalb der Partei.
Sozialisten gewinnen Parlamentswahlen
Die regierenden Sozialisten (PSOE) sind mit einem klaren Sieg aus den Parlamentswahlen vom 9. März, den zehnten in der Geschichte der spanischen Demokratie, hervorgegangen. Bei einer Wahlbeteiligung von 75,66% erreichte die PSOE 43,72% der Stimmen und kann damit 169 der insgesamt 350 Abgeordneten stellen.
Parlamentswahlen am 9. März
Der Countdown läuft unerbittlich: Am 9. März wählt Spanien ein neues Parlament. Während die Umfragen vor wenigen Wochen noch ergaben, dass die regierenden Sozialisten (PSOE) und die oppositionellen Konservativen (PP) fast gleichstehen, was die Gunst der Wähler betrifft, sprechen jüngste Stimmungsbarometer eine etwas andere Sprache. Ihnen zufolge hat die regierende PSOE mit Spitzenkandidat José Luis Rodríguez Zapatero erneut die Nase vorn, während die konservative Opposition unter Mariano Rajoy deutlich abgefallen ist.










