Wie bereits erwartet wurde José Luis Rodríguez Zapatero erst im zweiten Wahlgang am 11. April als Regierungschef bestätigt. Drei Tage zuvor war der Ministerpräsident im ersten Wahlgang noch an der Anforderung der absoluten Mehrheit (176 von 350 Abgeordneten) gescheitert. Beim zweiten Anlauf genügte jedoch die relative Mehrheit und so wurde der 47-Jährige mit den 169 Stimmen der sozialistischen Abgeordneten erneut zum Regierungschef gewählt und kann weitere vier Jahre in Spanien das Zepter halten.
Politik
López Aguilar kehrt in die nationale Politik zurück
Fast muss man sein Wirken in der kanarischen Politik bereits als kleines Zwischenspiel bezeichnen. Nach dem erneuten Wahlsieg der Sozialisten bei den Parlamentswahlen vom 9. März, zu dem die kanarische PSE-PSOE nicht unwesentlich beigetragen hat, wird Juan Fernando López Aguilar jedenfalls wieder in die nationale Politik zurückkehren.
Debatte um Melchior-Nachfolge
Noch steht nichts fest, doch nachdem Teneriffas Cabildo-Chef Ricardo Melchior zur allgemeinen Überraschung bei den Parlamentswahlen vom 9. März seinen Senator-Sitz zugunsten des PP-Kandidaten Antonio Alarcó verlor, wird erstmalig offen darüber debattiert, ob er sich nach dieser Legislaturperiode aus der aktiven Politik zurückzieht.
Ein Mann der Superlative
Angel Llanos, Mitglied der konservativen PP und Vizebürgermeister von Santa Cruz hat einen Wunschkandidaten für das Amt des Parteivorsitzenden.
Senat fordert größeren politischen Einfluss
Weit weniger Aufsehen als die Konstitution des Abgeordnetenkongresses erregte die erste Sitzung des neuen Senats, bei der Javier Rojo, der Kandidat der Sozialisten, erneut mit absoluter Mehrheit zum Präsidenten gewählt wurde.
Partei-Querelen
Polit-Veteran Manuel Fraga, Ex-Regierungschef von Galicien und Gründer der konservativen Volkspartei, wird in dieser Legislaturperiode erneut Senator für seine Heimatregion sein.
José Bono zum Parlamentspräsidenten gewählt
Nach den Osterfeiertagen trat am 1. April zum ersten Mal seit den Parlamentswahlen vom 9. März der neue Abgeordnetenkongress zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Hauptaufgabe war dabei die Wahl des Parlamentspräsidenten.
Die Schatten der Vergangenheit abschütteln
Es tut sich was in der zweitstärksten Partei Spaniens, der oppositionellen Volkspartei (PP), die bei den Parlamentswahlen am 9. März die zweite Niederlage in Folge zugunsten der regierenden Sozialisten hinnehmen musste.
CC– keine Änderungen
Kanaren-Chef Paulino Rivero hatte es eilig klarzustellen, dass die Ergebnisse der Parlamentswahlen keinen Einfluss auf die Regierungskoalition zwischen seiner Partei, CC, und der konservativen PP haben wird.
PP –Alles wie gehabt
Der kanarische PP-Chef und Spitzenkandidat für die Provinz Las Palmas de Gran Canaria, José Manuel Soria, hat seine ganz eigene Interpretation der Wahlergebnisse. Seine Partei habe keine Einbußen erlitten.









