Nach ihrem ersten Treffen am 8. Januar suchte Regionalpräsident Paulino Rivero am 29. April erneut Präsident Mariano Rajoy im Regierungspalast Moncloa in Madrid auf. Dort wurden die Gespräche über die dringensten Probleme und aktuelle politische Angelegenheiten der Kanaren fortgeführt.
Politik
Der vermeintliche Rückgang der Arbeitslosigkeit
Am 6. Mai gab das Arbeitsministerium die neuesten Daten zur Arbeitslosigkeit bekannt. Demnach ist die Zahl der als arbeitslos Gemeldeten im April um 111.565 auf 4.684.301 Personen zurückgegangen. Damit ist der April der „beste“ Monat seit Beginn der Erfassung der Daten und der zweitbeste seit dem Wechsel zur Demokratie.
Sparkurs zeigt Erfolg
Die Regionalregierung hat zwischen 2011 und 2013 die laufenden Kosten der Verwaltung und der öffentlichen Unternehmen um insgesamt 240 Millionen Euro reduziert.
Duell kurz vor der Europawahl
Während der Wahlkampf zur Europawahl am 25. Mai in vollem Gange ist, ergab eine Umfrage von „Metroscopia“ für die Zeitung El País, dass ein Großteil der Wählerschaft noch unentschieden ist und es zum Gleichstand zwischen den beiden großen Parteien kommen könnte.
Die Regierung fordert die EU-Kommission heraus
Seitdem die Europäische Union (EU) die Sanierung des spanischen Finanzsystems mit einem Millionenpaket unterstützt und diverse Banken vor der Pleite gerettet hat, ist der Ton aus Brüssel schärfer geworden.
Probebohrungen sorgen für Einigkeit unter sonst zerstrittenen Politikern
Wie vor den Kanarischen Inseln sollen auch vor der südspanischen Küste und den Balearen Probebohrungen durchgeführt werden. Private Konzerne vermuten dort ebenfalls reiche Erdölvorkommen.
Gefühlte Straffreiheit
Im Verlauf des weit ausgreifenden Korruptionsskandals um schwarze Kassen, Bestechlichkeit und dubiose Parteienfinanzierung innerhalb der spanischen Regierungspartei PP, der nach deren ehemaligem Schatzmeister als der „Fall Bárcenas“ bekannt ist, hatte Ministerpräsident Mariano Rajoy im Februar vergangenen Jahres ein effektives Maßnahmenbündel zur Bekämpfung der Korruption versprochen.
Verfassungsgericht steht für gesundheitliche Versorgung illegaler Einwanderer ein
Das Spanische Verfassungsgericht hat die zeitweise Aufhebung des Gesetzes der Regierung von Navarra über die kostenlose gesundheitliche Versorgung zurückgenommen. Das hat nun zur Folge, dass in dieser Region wieder eine universale Gesundheitsversorgung herrscht und Ausländer sowie illegale Immigranten kostenfrei behandelt werden.
Begnadigungen prominenter Personen abgelehnt
Das spanische Justizministerium hat seine Informationen über die Begnadigungsgesuche für verschiedene prominente Persönlichkeiten fertiggestellt und negativ beschieden. Die letzte Entscheidung liegt jetzt beim Ministerrat, doch erfahrungsgemäß folgt dieser dem Urteil des Justizministers.
Unsichtbarer Aufschwung
Felipe González, langjähriger sozialistischer Regierungschef Spaniens, setzt sich ebenso wie viele andere Persönlichkeiten des politischen Lebens kritisch mit der Behauptung der Regierung auseinander, die Talsohle der Krise sei durchschritten und nun beginne der Aufschwung.








