Rückblick

Der Bauboom, der in den Achtzigerjahren auf Teneriffa herrschte, brachte auch Bürgermeister, deren Gemeinden außerhalb der touristischen Hochburgen lagen, auf die unterschiedlichsten Ideen, um sich ein Stück vom Kuchen zu sichern. Puerto de la Cruz war damals noch die Nummer eins und das absolute Zugpferd des Tourismus auf der Insel. Und so hatte der damalige Bürgermeister von La Orotava den Plan entwickelt, in der Zone von Bollullo einen Golfplatz mitsamt einer Freizeitanlage zu schaffen. Gute Nachrichten für die Hoteliers von Puerto de la Cruz, nachdem der vielzitierte Meerespark wohl bereits damals eine endlose Geschichte zu werden schien. Nicht begeistert waren dagegen die Naturschützer, die eine Interessengemeinschaft gründeten, um dieses Naturparadies vor der herrschenden Bauwut zu schützen.

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Wandern und entdecken

Der Wald wird gefegt! – Was anderenorts scherzhaft dahingesagt wird, war auf Teneriffa Alltag und ist es teilweise noch immer. Am Rande vieler Pisten in der Kiefernwaldstufe finden wir sorgfältig aufgeschichtete rechteckige Haufen brauner Nadeln, Pinocha genannt, die dort auf den Abtransport warten. Ab und zu können wir Leute beobachten, wie sie sorgfältig mit den Händen die Streu vom Boden zusammenscharren. Ein Grund, dies einmal genauer zu betrachten.

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