Sechs Jahre Palmetum

Foto: Ayuntamiento Santa Cruz

Ein Palmenparadies mitten in der Stadt

Teneriffa – Die Stadt Santa Cruz hat in der letzten Januarwoche den sechsten Geburtstag des Palmetums gefeiert. Der Palmengarten wurde am 28. Januar 2014 vom spanischen Königspaar (damals noch Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia) eröffnet. Seither hat dieses botanische Paradies, in dem mehr als 2.000 Palmen- und Pflanzenarten gedeihen, zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Der zwölf Hektar große Park beherbergt die größte Palmensammlung in Europa. Mehr als 400 verschiedene Arten aus der Familie der Palmengewächse (Arecaceae oder Palmae) können Besucher hier bewundern. Die größte Fläche nehmen dabei die Arten aus Inselgebieten wie die Karibik, Madagaskar oder Polynesien ein.
Das botanische Paradies von Santa Cruz liegt direkt neben dem Wahrzeichen der Stadt, dem Opernhaus Auditorio, auf einem Hügel am Meer. Was diesen Botanischen Garten einzigartig macht, ist, dass dieser Berg durch die Anhäufung von Müll entstanden ist. Das heutige Pflanzenparadies mit Hunderten Palmenarten aus aller Welt wurde auf einer ehemaligen Müllkippe angelegt und setzt damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Naturschutz.
Fast 200 Palmen im Palmetum sind in der Liste der IUCN aufgeführt, 38 davon als kritisch bedroht. Mehrere Dutzend Exemplare vom Aussterben bedrohter Arten haben das Erwachsenenalter erreicht, und ihre Samen können somit mit anderen botanischen Gärten der Welt ausgetauscht werden, was die Erhaltung dieser Arten gewährleistet, die in ihren natürlichen Lebensräumen bedroht sind.
Der Palmengarten ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sechs Euro. Letzter Einlass ist um 17.00 Uhr. Wer sich die Anzeige auf Seite 16 in dieser Ausgabe ausschneidet, bekommt am Eingang kostenlos einen Parkplan mit ausführlichen Infos zu den einzelnen Stationen.

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