Jugend für das Klima


In Madrid zogen zwischen 4.500 (laut der Nationalpolizei) und 10.000 (laut den Organisatoren) Menschen durch die Innenstadt, um ein entschiedenes Handeln der Politiker im Kampf gegen den Klimawandel einzufordern. Vor der Puerta del Sol wurde das „Manifest der Jugend für das Klima“ verlesen. Foto: EFE

Die kanarischen Jugendlichen schlossen sich am 15. März den weltweiten Protesten der Klimaschutzbewegung an

Madrid/Kanarische Inseln – Am 15. März protestierten in mehr als 1.800 Städten und hundert Ländern weltweit vorwiegend junge Menschen erneut gegen die Zerstörung der Erde und für den Klimaschutz. Ihr gleichlautendes Leitmotiv: „Jungend für das Klima – lasst uns unseren Planeten retten“!

Der „Friday for Future“, zu dem Greta Thunberg, eine 16-jährige schwedische Schülerin den Anstoss gegeben hatte, hat sich zu einem weltweiten Phänomen entwickelt. In immer mehr Ländern gehen Schüler freitags nicht in die Schule, sondern fordern auf Straßen und Plätzen ihrer Städte den Schutz der Erde und des Klimas. Jetzt hat diese Protestwelle der Jugend auch Spanien erreicht.

Am 15. März organisierten sich spanische Studenten und Schüler unter dem Motto „Jugend für das Klima“ und zogen, zusammen mit Gleichgesinnten aller Altersgruppen, durch mehr als 40 spanische Städte.

Auch auf den Kanarischen Inseln folgten Schüler und Studenten dem Aufruf und dem Vorbild von Greta Thunberg. Sie hatte bewiesen, dass niemand zu unbedeutend ist, um etwas zu bewegen. In Las Palmas de Gran Canaria versammelten sich Hunderte Jugendliche auf der Plaza de la Feria. In La Laguna zogen 2.000 Personen bis zur Plaza del Adelantado, wo das Manifest der globalen Bewegung verlesen wurde. In Santa Cruz formierte sich ebenfalls eine große Demonstration.

Die Teilnehmer hielten Plakate mit Botschaften wie „Nein zum Konsum“, „Kämpfe für das Leben“, „Die Erde stirbt nicht, sie wird umgebracht“, „Es gibt keinen Planeten B“, „Nicht ein Grad mehr, nicht eine Art weniger“, „Es gibt mehr Plastik, als Verstand“, „Wenn der Planet eine Bank wäre, hätte man ihn schon gerettet“, und vieles mehr.




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