Aschewolke beeinträchtigt Flugverkehr auf den Kanarischen Inseln


© Eurocontrol

Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla hat nun auch die Kanarischen Inseln erreicht. Fünf Flughäfen auf den Kanaren und mehrere auf dem spanischen Festland sind betroffen.

Die Flughäfen Teneriffa-Nord, Teneriffa-Süd, La Palma und Gomera mussten den Betrieb am Dienstag in den frühen Morgenstunden einstellen. Nach vier Stunden konnten sie um 10.00 Uhr Ortszeit jedoch wieder geöffnet werden.

Die Flughafenbehörde AENA koordiniert mit Reiseveranstaltern und Tourismusverantwortlichen auf den Kanaren eine Reihe von Maßnahmen, um die Unannehmlichkeiten für festsitzende Urlauber so gering wie möglich zu halten.

Die Bedrohung durch die Aschewolke betrifft ausserdem drei Flughäfen auf dem spanischen Festland: In Jerez, Sevilla und Badajoz wurde um 6.00 Uhr der Flugbetrieb eingestellt. In Madrid, Barcelona und Sevilla wurde aufgrund der Restriktionen von AENA die Kapazität um 25 Prozent gedrosselt.

Im Verlauf des Tages wird sich die Aschewolke vom Atlantik in Richtung Osten und Süden des Kontinents bewegen. Die Berechnungen des Volcanic Ash Advisory Center (VACC) in London sehen eine Ausbreitung bis nach Griechenland und in die Türkei voraus. Am Mittwoch soll die Aschewolke die gesamte iberische Halbinsel bedecken. Massive Störungen des Flugverkehrs werden erwartet.




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