25. August 2026
Der Kanarische Rettungsdienst (SUC), der dem Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln untersteht, warnt im Rahmen seiner Social-Media-Kampagne „Wenn du ihn brauchst, handelt der SUC“ weiterhin vor den größten Risiken des Sommers, und dieses Mal wenden sich seine Fachkräfte an Jugendliche, die von Stegen oder Klippen aus Saltos und Sprünge ausführen, da der Aufprall auf das Meer Schmerzen, Blutergüsse, Verrenkungen, Zerrungen und sogar Knochenbrüche verursachen kann.
Sprünge wie der „Backflip“, „Sideflip“ oder „Frontflip“ (Rückwärts-, Seitwärts- oder Vorwärtssaltos); der „Fontana“ (Rückwärtssprung mit angewinkeltem Bein); der „Barani“ (Sprung nach vorne mit einer 180°-Drehung); der „Botijo“ oder der „Piloto“, bei denen man ausgestreckt springt und sich vor dem Aufprall auf das Wasser zusammenzieht, sowie viele andere, bei denen man Anlauf nimmt und bestimmte Drehungen oder Körperhaltungen ausführt, die sehr gefährlich sein können, wenn keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden und für diejenigen, die nicht in guter körperlicher Verfassung sind.
Medizinische Fachkräfte betonen, dass das Hauptrisiko darin besteht, aufgrund mangelnder Wassertiefe auf den Grund oder durch Ausrutschen auf den Rand des Stegs aufzuschlagen, weshalb sie raten, vor dem Springen die Gezeiten zu überprüfen und die Wassertiefe zu kontrollieren, da das Risiko und die Schwere von Verletzungen beim Springen vom Sprunghöhe abhängen. Je größer die Höhe und je höher die Geschwindigkeit beim Eintauchen ins Wasser, desto härter und heftiger ist der Aufprall. Außerdem sollte man Personen, die die Gegend kennen, fragen, ob der Grund aus Sand oder Felsen besteht, und sich vergewissern, dass sich niemand darunter befindet, bevor man ins Wasser springt.
Im Falle einer Verletzung rät der SUC, den Verletzten nicht zu bewegen, und während die für die Art des Vorfalls am besten geeigneten Rettungskräfte eintreffen, sollte die Person, die sich in der Nähe befindet, prüfen, ob der Verletzte bei Bewusstsein ist und atmet, sowie auf weitere Alarmzeichen achten, die der SUC-Koordinator telefonisch aus der Notrufzentrale mitteilt.
Damit schließt der SUC seine Kampagne mit Sommertipps ab, die zeigen, wie man sich in einem Notfall verhält und Unfälle oder gefährliche Situationen vermeidet. Diese Tipps sollten nicht vergessen werden und es ist ratsam, sie in den kommenden Monaten, solange das schöne Wetter auf den Inseln anhält, weiterhin in die Praxis umzusetzen. [GSC Canarias]
