Das Festival Boreal 2026 in Los Silos startet mit endgültigem Programm und sozialem Engagement

Die Altstadt von Los Silos bereitet sich darauf vor, vom 16. bis 20. September die 19. Ausgabe des Festival Boreal zu beherbergen, ein unverzichtbares Ereignis, das Teneriffa erneut in den Mittelpunkt der kulturellen Avantgarde und der Nachhaltigkeit rückt. Mit einem Musikprogramm, das Künstler aus vier Kontinenten vereint, und einem starken sozialen Engagement startet das Festival diese Woche mit der Bekanntgabe seiner offiziellen Zeitpläne und festigt damit seinen Ruf als Vorzeigeprojekt für Inklusion und Ökologie auf der Insel.

In der Altstadt von Los Silos ist die bevorstehende Ankunft des Festival Boreal bereits deutlich zu spüren. Die letzten Details der 19. Ausgabe werden derzeit ausgearbeitet, um vom 16. bis 20. September ein unverzichtbares Ereignis zu präsentieren, das über eine bloße Veranstaltung hinausgeht und sich als authentisches Sozialprojekt etabliert, bei dem die Bürger den kreativen Puls bestimmen und das Herz der Gemeinde auf Teneriffa in einen lebendigen Leuchtturm der unverzichtbaren Inklusion, der radikalen Ökologie und der gemeinsamen Nachhaltigkeit verwandeln. Fernab von abgedroschenen Formeln stützt sich das Konzept auf die Kraft der Gemeinschaft und die regionale Verwurzelung und verbindet die klanglichen Impulse von vier Kontinenten mit Umweltpädagogik und der Überzeugung, dass Kunst nur dann legitim ist, wenn sie ihre Umgebung nahtlos einbezieht.

Das Rückgrat dieser Feier entfaltet sein musikalisches Programm während der Haupttage am Freitag, dem 18., und Samstag, dem 19. September, und entwirft eine Landkarte der Intensitäten, auf der globale Peripherien und die Avantgarde miteinander in Dialog treten. Am Freitag, dem 18., heizen die Lautsprecher der Bühne „Los Silos“ ab 18:00 Uhr mit den mitreißenden Darbietungen von Aïta Mon Amour, der Inselidentität von Jable, dem unerschütterlichen Roots von Hempress Sativa, dem erdverbundenen Trance von BCUC, der Dringlichkeit von El Veneno Crew und dem gemeinsamen Abschluss mit DJ The Queen of Bass und DJ Carla Carela. Parallel dazu öffnet die „Canarias“-Bühne um 17:00 Uhr ihre Pforten, um die Unbekümmertheit von Pleito, die urige und doch moderne Stimme von Renata Flores, den strahlenden Pop von Rubio und die energiegeladene Darbietung von The Neighborhood Kids, wobei der Rhythmus der DJ-Bühne ab 20:00 Uhr den Sessions von DJ Andee vorbehalten ist.

Die Stimmung lässt auch am Samstag, dem 19., nicht nach, der um 12:00 Uhr im DJ-Bereich der Bühne „Los Silos“ mit Cabrito Frito beginnt, während die „Escenario Canarias“-Bühne um 16:00 Uhr mit der Zartheit von Josyara, dem Eklektizismus von Fuensanta, dem Tropicalismo von La Terrorista del Sabor und der performativen Percussion von Xerach in Gang kommt. Ab 18:00 Uhr greift die „Escenario Los Silos“-Bühne wieder zur großen klanglichen Artillerie mit Candeleros, der Wüstenpoesie von Imarhan, der mit Spannung erwarteten Rückkehr von Aterciopelados auf die Inseln, dem Dub-Puls von Daddy G an den Turntables und dem stilistischen Aufeinandertreffen von Throes + The Shine zusammen mit DJ Eva Olvido, wobei diese Reise am Sonntag, dem 20., mit dem morgendlichen Auftritt von Dactah Chando auf der „Escenario Canarias“-Bühne ihren Höhepunkt findet.

Über die Leidenschaft der Live-Auftritte hinaus verstärkt das Festival seinen kritischen Diskurs in der Ausstellungshalle „Pérez Enríquez“ durch ein solides und ambitioniertes Rahmenprogramm, das die Grenzen des zeitgenössischen Schaffens und Denkens erweitert. Das Ausstellungsprogramm umfasst die bildnerische Intervention des portugiesischen Künstlers Diogo Machado, international bekannt als Add Fuel, der mit seiner ganz eigenen visuellen Sprache die Tradition der iberischen Azulejos ausgehend von den zeitgenössischen Codes der Pop-Ikonografie und der Straßenkunst neu interpretiert.

Dieser ästhetische Dialog erschließt durch die Verschmelzung verschiedener Disziplinen, die die Starrheit des traditionellen Ausstellungsraums hinterfragen, neue Ausdrucksmöglichkeiten. Die grafische Intervention des portugiesischen Künstlers tritt in direkten Kontrast zur Architektur der Gemeinde und schlägt eine völlig neue visuelle Kartografie vor, die das Kulturerbe aus der Perspektive zeitgenössischer Kunst und ornamentaler Dekonstruktion neu interpretiert.

Parallel dazu wird dieses Experimentierfeld durch die Residenz für darstellende Künste und zeitgenössischen Tanz unter der Leitung von Koset Talavera und Gara Hernández tiefgreifend bereichert, eine szenische Arbeit mit dem Titel „This is not a body“, die am 17. September präsentiert wird, um dissidente Körperlichkeiten, Randbereiche und die viszerale Beziehung der Bewegung zum architektonischen Raum zu erforschen. Diese choreografische Arbeit betrachtet die Körperlichkeit als Raum des Widerstands und des Zuhörens, indem sie den Tanz von jeglicher Künstlichkeit befreit und ihn in eine organische Dimension versetzt, die in einem intimen Dialog mit der Erinnerung an den ländlichen Ort und seine umgebende Landschaft steht.

Zudem erstreckt sich das Bildungs- und Begegnungsprogramm über das gesamte Fußgängernetz der Altstadt und umfasst Fachworkshops, Ökomärkte mit Kunsthandwerk und Produkten aus der Region, direkte Aktionen zur Sensibilisierung für Umweltfragen sowie Fachveranstaltungen zu zeitgenössischen Musikmärkten, die Akteure aus dem Vereinigten Königreich, Portugal und Slowenien zusammenbringen. Dieses unerschütterliche ethische Engagement findet seinen formalen Ausdruck in der Verleihung der offiziellen Auszeichnungen, die die prägnante Stimme der Schriftstellerin Andrea Abreu mit dem Boreal-Preis und die integrative Arbeit des Vereins für psychische Gesundheit ATELSAM mit dem erstmals verliehenen Maga-Boreal-Preis würdigen.

Einzelkarten, Dauerkarten und Plätze in den offiziellen Shuttlebussen ab Santa Cruz de Tenerife, La Laguna und La Orotava sind weiterhin über die offiziellen Kanäle des Festival Boreal erhältlich.

Kulturkalender: Festival Boreal 2026

• Bildende Kunst: Vom 14. bis 27. September: Ausstellung „Add Fuel Solo Show“ von Diogo Machado (Add Fuel) | Ausstellungsraum Pérez Enríquez (Los Silos, Teneriffa)

• Darstellende Künste und zeitgenössischer Tanz: Mittwoch, 17. September: Künstlerresidenz „This is not a body“ von Koset Talavera und Gara Hernández | Ausstellungsraum Pérez Enríquez (Los Silos, Teneriffa)

Musikprogramm (Konzerte und DJ-Sets mit Zeitangaben):

• Freitag, 18. September: 17:00 Uhr – Pleito | 18:00 Uhr – Aïta Mon Amour | 18:30 Uhr – Renata Flores | 19:30 Uhr – Proyecto Jable (Jela und Cristina Mahelo) | 20:00 Uhr – DJ Andee | 20:30 Uhr – Rubio | 21:00 Uhr – Hempress Sativa | 22:00 Uhr – The Neighborhood Kids | 22:30 Uhr – BCUC | 00:00 Uhr – El Veneno Crew | 01:00 Uhr – DJ The Queen of Bass + DJ Carla Carela

• Samstag, 19. September: 12:00 Uhr – Cabrito Frito | 16:00 Uhr – Josyara | 17:30 Uhr – Fuensanta | 18:00 Uhr – Candeleros | 19:30 Uhr – Imarhan | 20:00 Uhr – DJ Andee | 20:30 Uhr – La Terrorista del Sabor | 21:30 Uhr – Aterciopelados | 22:30 Uhr – Xerach | 23:30 Uhr – Daddy G (Massive Attack) DJ-Set | 01:00 Uhr – Throes + The Shine + DJ Eva Olvido

• Sonntag, 20. September: 12:00 Uhr – Dactah Chando

Auszeichnungen und Gedanken:

Donnerstag, 17. September, 12:30 Uhr | Sala Pérez Enríquez (Los Silos, Teneriffa):

• Maga-Boreal-Preis an den Verein für psychische Gesundheit ATELSAM für sein „Programm zur Gleichstellung der Geschlechter und zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung“ (Nationaler Behindertenpreis „Reina Letizia“ 2026).

• Boreal-Preis 2026 an die Schriftstellerin Andrea Abreu für ihr Engagement für den ländlichen Raum, die Kultur in Randgebieten und die Werte des sozialen Wandels.

Übergreifende Aktivitäten im öffentlichen Raum:

Während des gesamten Festivals: Bildungsworkshops, Ökomärkte, Fachtreffen, Angebote für Familien und direkte Aktionen zur Sensibilisierung für Umweltfragen | Altstadt und Fußgängerzone von Los Silos

Praktische Informationen und Eintrittskarten: Generalpässe und Tageskarten sind unter www.festivalboreal.org und über die Plattform Tickety erhältlich.

Offizielle Shuttlebusse (18. und 19. September):

Hinfahrt (15,00 € hin und zurück – Vorherige Reservierung über Tickety erforderlich, begrenzte Plätze): 15:00 Uhr – Palmetum (Santa Cruz de Tenerife) | 15:20 Uhr – Leocadio Machado (La Laguna) | 15:45 Uhr – El Trompo (La Orotava)

Rückfahrt (ab Los Silos): In der Nacht von Freitag auf Samstag: 02:15 Uhr | In der Nacht von Samstag auf Sonntag: 03:15 Uhr [The Borderline Music]

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