Der Verband der bildenden Künstler der Kanarischen Inseln (AICAV) nimmt gemeinsam mit den Künstlerinnen Viktoria Nianiou, Alba Peñate und Cayetana H. Cuyás an der PARALLEL VIENNA teil, einer der einzigartigsten Veranstaltungen der europäischen zeitgenössischen Kunstszene. Diese Teilnahme stellt eine wichtige Gelegenheit zur internationalen Präsentation des zeitgenössischen kanarischen Kunstschaffens und für die teilnehmenden Künstlerinnen dar, die ihre Arbeiten in einem professionellen, internationalen Kontext präsentieren und Kontakte zu Akteuren, Fachleuten, Institutionen und einem Publikum aus dem Bereich der zeitgenössischen Kunst knüpfen können.
Die Teilnahme von AICAV in Wien wurde durch die Unterstützung der Fundación CajaCanarias und der spanischen Botschaft in Wien sowie durch die Auswahl der Hybrid Art Fair ermöglicht, die AICAV für die Teilnahme an dieser Ausgabe der PARALLEL VIENNA ausgewählt hat.
Die PARALLEL VIENNA zeichnet sich durch ihr eigenständiges Format und eine Herangehensweise an die Präsentation zeitgenössischer Kunst aus, die sich von konventionellen Ausstellungsmodellen abhebt. Die Messe besticht insbesondere durch ihren Fokus auf installative und ortsspezifische Projekte, wodurch die Räume, in denen die Veranstaltung stattfindet, zu einem wesentlichen Bestandteil der künstlerischen Konzepte werden. Diese Besonderheit bietet einen besonders relevanten Kontext für die Präsentation von Arbeiten, die in direkten Dialog mit der Architektur, dem Raum und den Möglichkeiten zeitgenössischer Installationskunst treten.
In diesem Zusammenhang gewinnt die gemeinsame Teilnahme von Viktoria Nianiou, Alba Peñate und Cayetana H. Cuyás besondere Bedeutung. Ausgehend von unterschiedlichen künstlerischen Sprachen und Ansätzen stellen die Arbeiten der drei Künstlerinnen Verbindungen zu Fragen her, die mit Territorium und Identität zusammenhängen – zwei Konzepte, die sich durch ihre Forschungen ziehen und eine besondere Dimension erhalten, wenn sie außerhalb des insularen Kontexts präsentiert werden.
Die Teilnahme an PARALLEL VIENNA ermöglicht es daher, verschiedene Herangehensweisen an diese Fragen aus der zeitgenössischen Kunst der Kanarischen Inseln in einen internationalen Kontext zu übertragen. Die Werke der drei Künstlerinnen zeigen unterschiedliche Wege auf, wie man sich auf Raum, Erinnerung, Landschaft und Identitätsbildung einlassen kann, und schaffen so einen Dialog, der die Vielfalt der Diskurse und Praktiken hervorhebt, die derzeit in der kanarischen Kunstszene präsent sind.
Diese Dimension ist besonders bedeutsam auf einer Messe wie der PARALLEL VIENNA, wo die Beziehung zwischen dem Werk und dem Raum eines ihrer wichtigsten Unterscheidungsmerkmale darstellt. Die Präsentation dieser drei Projekte ermöglicht es, Reflexionen, die auf einer Insel entstanden sind, in einen internationalen Kontext zu stellen und so ihre Fähigkeit zum Dialog und zur Auseinandersetzung mit anderen kulturellen und geografischen Realitäten zu erweitern.
Die Teilnahme kanarischer Künstler an internationalen Messen und Projekten wird nach wie vor durch die spezifischen Schwierigkeiten beeinträchtigt, die die Mobilität von einer Insel aus mit sich bringt. Obwohl die Internationalisierung der Kultur und der Fachleute aus dem Kunstsektor eines der wiederkehrenden Ziele der Kulturpolitik und der Förderprogramme für das künstlerische Schaffen ist, stellt der Transport von Kunstwerken von den Kanarischen Inseln nach wie vor eine große wirtschaftliche und logistische Herausforderung dar.
Spezialtransporte, Verpackungen, Versicherungen und die mit der internationalen Mobilität der Werke verbundenen Kosten stellen in vielen Fällen eine Hürde für Künstler und unabhängige Projekte dar. Diese Schwierigkeiten treten noch deutlicher bei Installationen oder technisch komplexeren Werken zutage, deren Präsentation auf Messen und Ausstellungen erhebliche Produktions- und Managementkapazitäten erfordert.
Aus diesem Grund sind Gelegenheiten wie die Teilnahme von AICAV an der PARALLEL VIENNA besonders bedeutsam. Sie ermöglichen nicht nur die Präsenz kanarischer Künstler*innen in erstklassigen internationalen Ausstellungsräumen, sondern tragen auch dazu bei, eine Realität sichtbar zu machen, die nach wie vor die Chancengleichheit zwischen Fachleuten, die ihre Arbeit von den Inseln aus ausüben, und jenen, die dies aus anderen Kontexten mit besseren Verbindungs- und Mobilitätsmöglichkeiten tun, beeinträchtigt.
Die Teilnahme von Viktoria Nianiou, Alba Peñate und Cayetana H. Cuyás stellt somit eine Gelegenheit dar, die Präsenz des zeitgenössischen kanarischen Kunstschaffens außerhalb des Archipels zu stärken, aber auch die Notwendigkeit zu betonen, weiterhin stabile Mechanismen zur Unterstützung der Mobilität, Produktion und Internationalisierung der kanarischen Künstlerinnen und Künstler zu schaffen.
Für AICAV stellt diese Präsenz auf der PARALLEL VIENNA zudem einen bedeutenden Schritt im Rahmen ihres Engagements für die Sichtbarmachung, Förderung und Außenwirkung kanarischer Künstlerinnen und Künstler dar, indem sie diesen den Zugang zu professionellen Netzwerken und internationalen Kontexten erleichtert, die zur Entwicklung und Festigung ihrer Karrieren beitragen.
AICAV bedankt sich ganz besonders für die Unterstützung durch die Fundación CajaCanarias, die Zusammenarbeit mit der spanischen Botschaft in Wien und das Vertrauen der Hybrid Art Fair, deren Auswahl die Teilnahme des Vereins und der drei Künstlerinnen an einer Veranstaltung von besonderer Bedeutung innerhalb der internationalen Szene der zeitgenössischen Kunst ermöglicht hat.
Die Teilnahme von AICAV, Viktoria Nianiou, Alba Peñate und Cayetana H. Cuyás bei der PARALLEL VIENNA bietet letztlich die Gelegenheit, das künstlerische Schaffen der Kanarischen Inseln in den internationalen Austausch einzubringen, neue Verbindungen zu knüpfen und sich weiterhin für Bedingungen einzusetzen, die verhindern, dass geografische Entfernung und Insellage zu einem Hindernis für die Außenwirkung ihrer Künstlerinnen werden. [presidencia@aicav.es]
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