7. September 2026. Der Inselrat von Teneriffa organisiert über das zuständige Ministerium für Präventionserziehung sowie die Schule für Gesundheits- und Sozialdienste der Kanarischen Inseln (ESSSCAN), die dem Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln untersteht, am kommenden 8. Oktober die Inselkonferenz zur Krebsprävention. Die Veranstaltung, die im Plenarsaal des Auditoriums von Teneriffa unter dem Motto „Ein gemeinsames Engagement. Was wir tatsächlich ändern können“ stattfindet, ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos und bietet Platz für mehr als 500 Personen.
Der Beigeordnete für Gesundheitserziehung des Inselrats von Teneriffa, Juan Acosta, betont, dass „wir mit dieser Tagung die Prävention in den Mittelpunkt stellen und den Bürgern nützliche, fundierte und leicht zugängliche Informationen zur Verfügung stellen wollen, die es ihnen ermöglichen, im Alltag gesündere Entscheidungen zu treffen“. Acosta weist zudem auf die Bedeutung der Beteiligung von Fachleuten an der Ausarbeitung des Programms hin und betont: „Wir wollten eine breit angelegte Tagung konzipieren, die verschiedene Perspektiven vereint und auch Organisationen des dritten Sektors einbezieht, die eine sehr wichtige Rolle bei der Begleitung von Patienten und Familien spielen.“
Der Direktor der ESSSCAN, José Montelongo, erklärt seinerseits, dass die Zusammenarbeit mit der Schule für Gesundheits- und Sozialdienste der Kanarischen Inseln es ermöglichen werde, „der Veranstaltung einen bildungsorientierten und akademischen Ansatz zu verleihen und Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen, um Wissen und Präventionsinstrumente auszutauschen“.
Ein Programm für Fachkräfte und die Öffentlichkeit
Die Inseltagung richtet sich sowohl an Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheitswesen, Sozialgesundheitswesen, Bildung und Soziales als auch an die gesamte Öffentlichkeit, die daran interessiert ist, die wichtigsten Präventionsmaßnahmen kennenzulernen.
Das Programm gliedert sich in zwei Blöcke. Am Vormittag werden die aktuelle Krebslage auf den Kanarischen Inseln, die Krebsinzidenz und die Überlebensraten analysiert sowie Themen wie Krebs bei Kindern, die Diagnose bei jungen Erwachsenen, genetische Vererbung oder die geschlechtsspezifische Perspektive in der onkologischen Versorgung behandelt.
Der Nachmittag ist eher praxisorientiert und befasst sich mit verschiedenen Faktoren im Zusammenhang mit der Prävention, darunter Tabak und E-Zigaretten, Alkoholkonsum, Ernährung, körperliche Aktivität, die Exposition gegenüber Sonnen- und ionisierender Strahlung sowie Nahrungsergänzungsmittel und Pseudotherapien und die Vorsorge- und Impfprogramme.
Die Veranstaltung wird sich zudem mit den psychologischen und sozialen Auswirkungen einer Krebsdiagnose sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Familien und ihr Umfeld befassen. In diesem Abschnitt werden die Instrumente zur Begleitung sowie die Arbeit von Verbänden und Organisationen des dritten Sektors behandelt.
Es handelt sich um die erste vom Präventionszentrum des Cabildo organisierte Tagung, die sich speziell der Krebsprävention widmet. Das Programm wurde in Abstimmung zwischen dem Cabildo von Teneriffa, den Krankenhäusern der Insel und deren onkologischen Abteilungen konzipiert, wobei auch Vereine und Einrichtungen, die sich mit der Betreuung und Begleitung von Patienten befassen, einbezogen wurden.
Die Inseltagung zur Krebsprävention findet am 8. Oktober 2026 im Kammer Saal des Auditoriums von Teneriffa statt und bietet Platz für mehr als 500 Personen. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung über die ESSSCAN und steht sowohl Fachleuten als auch der breiten Öffentlichkeit offen.
Inzidenz
Ziel der Initiative ist es, Fachleuten und Bürgern wissenschaftliche Informationen und Instrumente zur Krebsprävention näherzubringen sowie ein besseres Verständnis der Risikofaktoren zu fördern, auf die man Einfluss nehmen kann.
Laut dem Bericht „Krebszahlen in Spanien 2026“, der von der Spanischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (SEOM) und dem Spanischen Netzwerk für Krebsregister (REDECAN) erstellt wurde, werden in diesem Jahr in Spanien 301.884 neue Diagnosen erwartet, 2 % mehr als im Jahr 2025. Auf den Kanarischen Inseln gehen die Prognosen von mehr als 13.000 neuen Fällen im Laufe des Jahres 2026 aus.
Die Daten spiegeln auch die Inzidenz bestimmter Krebsarten in der Bevölkerung unter 50 Jahren wider. REDECAN schätzt, dass im Jahr 2026 in Spanien mehr als 8.000 Fälle in dieser Altersgruppe diagnostiziert werden. Vor diesem Hintergrund wird der Tag ein besonderes Augenmerk auf gesunde Lebensgewohnheiten und auf jene vermeidbaren Risikofaktoren legen, auf die die Bevölkerung Einfluss nehmen kann. [Cabildo de Tenerife]
