Die Ausstellung „Arkeologie des Blicks“ in der Cueva Pintada würdigt das fotografische Vermächtnis von Luis Diego Cuscoy

Las Palmas de Gran Canaria, 28. August 2026.– Das Museum und der Archäologische Park Cueva Pintada zeigen vom 1. September bis Donnerstag, den 24. September, die Sonderausstellung „Archäologie des Blicks“, eine von der Generaldirektion für Kulturerbe der Regierung der Kanarischen Inseln organisierte Ausstellung, die der Öffentlichkeit das fotografische Archiv von Luis Diego Cuscoy (1907–1987) präsentiert, einer unverzichtbaren Persönlichkeit in der Geschichte der archäologischen Forschung auf den Kanarischen Inseln.

Die Eröffnung der Ausstellung, die am 1. September um 11:00 Uhr stattfindet, erfolgt in Zusammenarbeit mit der Regierung der Kanarischen Inseln im Rahmen des Programms „EnSeñas“ der Generaldirektion für Kulturerbe und kann in der archäologischen Einrichtung besichtigt werden, die vom Kulturreferat des Cabildo von Gran Canaria in der Gemeinde Gáldar verwaltet wird, dienstags bis samstags von 10:30 bis 19:30 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen von 11:00 bis 19:30 Uhr.

„Arkeologie des Blicks“ bietet einen Rundgang durch das umfangreiche fotografische Werk von Luis Diego Coscoy und ermöglicht es, eine weniger bekannte Facette einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Archäologie auf den Kanarischen Inseln zu entdecken. Sein Archiv offenbart zudem die Persönlichkeit eines vielseitigen Humanisten, dessen Neugier und Beobachtungsgabe weit über den Bereich der archäologischen Forschung hinausgingen.

Neben seiner Tätigkeit als Archäologe blickte Luis Diego Coscoy auf eine intensive Laufbahn als Lehrer und Theoretiker der progressiven Pädagogik, als Historiker, Ethnograf und Anthropologe zurück. Er widmete sich zudem der Poesie und Prosa in verschiedenen Medien und zeigte ein tiefes Interesse an der Landschaft und dem „Leben auf dem Land“, wodurch er zu einem aufmerksamen Beobachter der Menschen, der Regionen und der Veränderungen seiner Zeit wurde.

Stets mit der Kamera in der Hand hielt Cuscoy systematisch vielfältige Aspekte seines beruflichen und persönlichen Werdegangs fest. Sein scharfsinniger und forschender Blick hielt sich mit unzähligen Details dort auf, wo er sich gerade befand – sowohl auf den Kanarischen Inseln als auch außerhalb des Archipels –, und hielt so eine Realität fest, die er mit ungebrochener Neugier beobachtete und in der ihm kaum etwas uninteressant war.

Anhand dieser Bilder lädt „Archäologie des Blicks“ das Publikum dazu ein, sich dem Vermächtnis von Luis Diego Cuscoy aus einer neuen Perspektive zu nähern und den Forscher jenseits seines entscheidenden Beitrags zur kanarischen Archäologie zu entdecken: als Fotograf, Intellektueller und Chronist seiner Zeit, der es verstand, mit seiner Kamera ein wertvolles Zeugnis der Landschaften und Menschen zu schaffen, die Teil seines Lebens waren. [Cabildo de Gran Canaria]

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