Urlaubsgeschäft wieder auf Vorkrisenniveau


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13 Milliarden Euro

Im vergangenen Jahr erreichte das Urlaubsgeschäft auf den Kanaren erstmals wieder Vorkrisenniveau, gaben Ricardo Fernández de la Puente, Vizeleiter des kanarischen Tourismus-Ressorts, und José Luis Zoreda, Präsident von Exceltur, bekannt.

Die Studie „Impactur Canarias 2014“ hatte zutage gebracht, dass sich das im Tourismus erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vergangenen Jahr auf 13 Milliarden Euro belief.

Fernández de la Puente führte die Steigerung um etwa 4% im Vergleich zu 2013 auf die höhere Ausgabenbereitschaft der ausländischen Urlauber sowie die Erhöhung der privaten und öffentlichen Investitionen in den Urlaubssektor zurück. Nicht nur, dass dank der positiven Entwicklung der ausländischen Quellmärkte der Tourismus als Wirtschaftsmotor fungiert habe, auch seien die meisten neuen Arbeitsplätze in diesem Sektor geschaffen worden. So habe der Tourismus im vergangenen Jahr 31% der Wirtschaftsleistung erbracht, im Vergleich zu 2011 seien 7.600 neue Stellen geschaffen worden. 

Die Ausgaben der Touristen erreichten im vergangenen Jahr einen Rekordstand von 8,831 Milliarden Euro. 

Positiver Frühling

In den ersten fünf Monaten des Jahres besuchten über 4,8 Millionen ausländische Urlauber die Kanaren – 0,1% mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus der neuesten Umfrage über Grenzbewegungen – Frontur – hervorgeht. Allein im Mai stellten die ausländischen Gäste mit  802.034 – fast 4% mehr als im Vorjahresmonat – einen neuen Rekord auf. 

Ricardo Fernández de la Puente freute sich über die positiven Zahlen und erklärte, die Hauptquellmärkte Großbritannien und Deutschland habe man gehalten, während auf den Zielmärkten Polen, Frankreich und Italien ein Wachstum verzeichnet worden sei. 




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