Das Urlaubsgeschäft wächst


Mehr Urlauber, mehr Ausgaben

Madrid – Die Zahl der Urlauber und die Höhe ihrer Ausgaben nehmen weiter zu. Bis Ende Mai wurden 25,2 Millionen Touristen in Spanien verzeichnet – 11,4% mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Nationale Statistikinstitut (INE) gab weiter bekannt, dass sich in den ersten fünf Monaten des Jahres die Einnahmen des Sektors um 6,8% auf 24,814 Milliarden Euro steigerten.

Warum die Zahl der Spanien-Urlauber erheblich mehr anstieg als ihre Ausgaben, beruht unter anderem auf der Verringerung der Urlaubstage. Während im Dezember ein durchschnittlicher Spanien-Urlaub noch neun Tage lang war, reduzierte sich der Durchschnittsaufenthalt über die Monate hinweg auf sieben Tage im Mai.

Als Hauptquellmarkt konnte sich Großbritannien halten. Das meiste Geld wurde ebenfalls von den Briten ausgegeben, die zwischen Anfang Januar und Ende Mai für 4,918 Milliarden Euro – knapp 20% aller Ausgaben – zuständig waren.

Die an zweiter Stelle liegenden Deutschen gaben 3,616 Milliarden Euro, die drittplatzierten Franzosen etwas über 2 Milliarden Euro aus.

Das meiste Geld floss auf die Kanarischen Inseln, wo sich die Einnahmen im Tourismus auf 6,07 Milliarden Euro beliefen – fast 25% aller Einnahmen –, gefolgt von Katalonien (5,238 Milliarden Euro) und Andalusien (4 Milliarden Euro).




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