Fallen für Halsbandsittiche


Carlos Correa, Stadtrat für Umwelt, vor einer der Fallen. Foto: ayuntamiento santa cruz de tenerife

Die Stiftung Neotrópico bringt die Vögel dieser exotischen invasiven Art in Volieren unter

Teneriffa – Bereits vor zwei Jahren hat die Gemeindeverwaltung von Santa Cruz damit begonnen, gegen die sich insbesondere in den Stadtparks ausbreitende Kolonie von Halsbandsittichen vorzugehen. Nun stellte die Natur- und Tierschutzstiftung Neotrópico erneut Fallen im Park García Sanabria auf. Bei den Halsband­sittichen handelt es sich um eine exotische invasive Art, deren Haltung verboten ist.

Carlos Correa, Stadtrat für Umwelt, und Jaime de Urioste, Präsident der Stiftung Neotrópico, waren dabei, als die Stifrung Ende März Fallen im García Sanabria-Park aufstellte. Correa gab bekannt, die Gemeinde habe den Posten für die Stitung von 8.000 Euro auf 30.000 Euro erhöht, damit diese vermehrt in Schulen und gegenüber den Bürgern Sensibilisierungskampagnen durchführen könne. Haustiere, insbesondere exotische, dürften nicht einfach so in die Freiheit entlassen werden, mahnte Correa.

De Urioste gab bekannt, man werde zwei- bis dreimal die Woche die Fallen aufstellen. Die gefangenen Tiere würden in den Volieren der Stiftung untergebracht. In den letzten zwei Jahren habe man bereits etwa 100 Exemplare gefangen. Die Population in Santa Cruz bestehe derzeit aus etwas 300 Exemplaren.

Die exotischen Sittiche machen einheimischen Vogelarten die Nistplätze und die Nahrung streitig. Außerdem sollen sie die Flora schädigen.

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