Zusammenschluss von vier regionalen Banken


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Caja Canarias geht in Fusion

Die vier regionalen Banken „Caja Navarra“, „Caja Canarias“, „Caja de Burgos“ und „Sa Nostra“ wollen sich zur „Banca Cívica“ zusammenschlie­ßen.

Madrid – Die Fusion soll die Position der Banken angesichts der Krise stärken. Angestoßen wurde der Prozess durch die Caja Navarra, welche ihren Kunden mitteilt, wieviel sie an ihnen verdient und sie dabei mitentscheiden lässt, in welche Sozialprojekte sie investiert.

Die Banken haben ihren Vorschlag bei der spanischen Nationalbank eingereicht und rechnen mit deren Genehmigung für die zweite Februarhälfte.

Die neue „Banca Cívica“, die nicht um öffentliche Gelder ansuchen will, wird mit 60 Milliarden Euro Aktiva die sechstgrößte Bank der Branche sein und mit einem Eigenkapital von 3,8 Milliarden Euro die viertgrößte. Mit 6.000 Angestellten und 1.070 Filialen wird sie in allen 26 Provinzen Spaniens präsent sein. Sie wird einer einheitlichen Bankenaufsicht der Nationalbank unterstehen und auch ein einheitliches Rating bekommen.

Während die neue Bank einheitlich für Finanzierungsaufgaben, Kredite und Risiken sowie für die Filialen außerhalb der angestammten Regionen verantwortlich zeichnen wird, werden die ursprünglichen vier Banken weiterhin als Gesellschaften bestehen bleiben und ihr Filialennetz unter dem alten Namen weiterbetreiben.

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