Sozialisten gewinnen Parlamentswahlen in Spanien


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José Luis Rodríguez Zapateros erste Worte waren den fünf ETA-Todesopfern der letzten vier Jahre gewidmet

Die regierenden Sozialisten haben bei den Parlamentswahlen vom 9. März klar gewonnen. Nach der Auszählung von 99,8% der Stimmen erreichte die PSOE unter Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero 169 der insgesamt 350 Sitze im Abgeordnetenhaus. Damit wurde die absolute Mehrheit um sieben Sitze verfehlt.

Die konservative Opposition (PP) erreichte ihrerseits 153 Parlamentssitze Damit haben sowohl die Sozialisten als auch die Konservative je fünf Mandate mehr erlangt, als bei den Wahlen vor vier Jahren. Allerdings ging dieser Zuwachs auf Kosten der Vereinten Linken (IU), die nur zwei Abgeordnete stellen kann. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,3%.

Der amtierende Ministerpräsident widmete seine ersten Worte noch in der Wahlnacht, den fünf Männern, die in der vergangenen Legislaturperiode Todesopfer der baskischen Terrororganisation ETA wurden. Zwei Tage vor der Wahl war ein sozialistischer Kommunalpolitiker im Baskenland von ETA-Terroristen erschossen worden.

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