Lebenserwartung auf über 80 Jahre gestiegen


Spaniens Frauen leben nach den Japanerinnen und Französinnen am längsten

In den letzten zehn Jahren ist die Lebenserwartung in Spanien von 78 auf 80,23 Jahre gestiegen. Durchschnittlich leben die Spanier demnach heutzutage zwei Jahr länger als 1997.

Madrid – Das wurde jetzt vom Nationalen Statistikamt INE bekannt gegeben. Eine besonders hohe Lebenserwartung haben dabei übrigens Spaniens Frauen. Während ihre Lebenserwartung nämlich bei 83,48 Jahren liegt, erreichen spanische Männer nur ein Durchschnittsalter von 76,96 Jahren. Spanierinnen leben demnach also nicht nur gut sechs Jahre länger als ihre männlichen Mitbürger, sondern sie haben auch im weltweiten Vergleich eine der höchsten Lebenserwartungen, werden sie doch nur von den Japanerinnen und den Französinnen übertroffen.

Nicht ganz so gut sieht es bei den Spaniern aus, die im Europa-Ranking der Lebenserwartung nur den sechsten Platz erreichen.

Innerhalb Spaniens weist die durchschnittliche Lebenserwartung auch einige Unterschiede auf. So leben die Menschen in Madrid, La Rioja, Navarra und Kastilien-León mit durchschnittlich 81 Jahren spanienweit am längsten. Die geringste Lebenserwartung haben hingegen die Einwohner der autonomen Regionen Andalusen (78,83), Ceuta (78,62), Melilla (79,32), Kanarische Inseln (79,16) und Extremadura (79,68).




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