Falsche Schlange am Schuh


© EFE

Probleme mit der amerikanischen Justiz

Manolo Blahnik, der von der Insel La Palma stammt und wegen seiner Damenschuh-Kreationen Weltruhm genießt, hat Probleme mit der amerikanischen Justiz. Dort wurde gegen ihn eine Klage eingereicht, weil an 300 Paaren seiner sündhaft teuren High Heels an den Absätzen die Haut von einer geschützten Schlangenart verarbeitet worden war.

Die entsprechende Lieferung, die aus Italien kam, war von Inspektoren am internationalen Flughafen in New York sichergestellt worden. Die verwendeten Häute, so verlautete aus der Firma Blahniks, die in London ansässig ist, seien aus China bezogen worden. Aus den Unterlagen, die dem amerikanischen Gericht vorgelegt wurden geht  hervor, dass die Haut der „Ryanchops cerberus“ verarbeitet wurde, einer Wasserschlange mit einem Hundegesicht, die stark vom Aussterben bedroht ist. Die existiere in China aber nicht, ließ das Unternehmen wissen, möchte sich jedoch zu einem schwebenden Verfahren nicht äußern.




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